Osteoporose-Spezialist – Hilfe bei porösen Knochen

Ein Osteoporose-Spezialist ist der richtige Ansprechpartner, wenn Sie unter der Krankheit Osteoporose leiden. Auch bei Verdacht auf Knochenschwund kann Ihnen ein Osteoporose-Spezialist helfen. In der Regel sind Experten für Osteoporose Osteologen oder Orthopäden, befassen sich also mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Empfohlene Osteoporose-Spezialisten

Kurzübersicht:

  • Was ist Osteoporose? Darunter versteht man eine häufige Erkrankung, durch die sich die Knochendichte und -masse verringert, wodurch sich die Stabilität der Knochen verringert und häufiger Brüche auftreten können. 
  • Häufigkeit: Betroffen sind vor allem Frauen ab 45 Jahren und Männer ab 55 Jahren. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
  • Ursachen: Ab etwa 30 Jahren beginnt der Körper, Knochenmasse nicht nur auf-, sondern auch abzubauen. Ein Mangel an Östrogen ist meistens die Ursache an übermässigem Knochenabbau. Auch Nährstoffmangel, Medikamente oder bestimmte Vorerkrankungen können die Erkrankung verursachen.
  • Symptome: Spontane Knochenbrüche und darauf folgende Schmerzen sind ein wichtiges Symptom. Ohne Behandlung verkleinert sich die Wirbelsäule, so dass Betroffene kleiner werden. Es treten häufiger Schmerzen auf und die Beweglichkeit nimmt ab.
  • Diagnose: Die Erkrankung wird meistens erst spät erkannt. Eine körperliche Untersuchung und eine Blutuntersuchung ergeben einen ersten Verdacht. Eine Knochendichte-Bestimmung und ein Röntgenbild weisen sie zuverlässig nach. 
  • Behandlung: Osteoporose kann nicht rückgängig gemacht werden. Der Abbau muss daher gestoppt werden. Dazu kommen Medikamente zum Einsatz.
  • Vorbeugung: Da die Erkrankung nicht heilbar ist, kommt der Vorbeugung eine hohe Bedeutung zu. Eine ausgewogene, kalziumreiche Ernährung und regelmässige Bewegung helfen, die Erkrankung zu vermeiden.

Artikelübersicht

- Weitere Informationen

Was ist Osteoporose?

Umgangssprachlich ist die Osteoporose auch als Knochenschwund bekannt. Feste Knochen sind wichtig für Stabilität und Beweglichkeit. Kommt es zu einer starken Abnahme der Knochensubstanz, liegt eine Osteoporose vor. Das Risiko für Knochenbrüche steigt.

Grundsätzlich kann zwischen einer primären und einer sekundären Osteoporose unterschieden werden. Die primäre Osteoporose betrifft überwiegend Frauen nach den Wechseljahren. Die sekundäre Osteoporose ist die Folge von anderen Erkrankungen oder wird durch die Einnahme verschiedener Medikamente hervorgerufen.

Zu Beginn verläuft die Osteoporose oft ohne Beschwerden. Zu den typischen späteren Symptomen einer Osteoporose gehören:

  • Rückenschmerzen
  • Rundrücken (Witwenbuckel)
  • Knochenbrüche ohne Grund oder bei kleinen Verletzungen
  • abnehmende Körpergrösse

Osteoporose-Spezialist – Ausbildung und Qualifikation

Bei Verdacht auf eine Osteoporose können Sie einen Orthopäden aufsuchen. Hierbei handelt es sich um einen Arzt, der zusätzlich zu seinem Medizinstudium eine Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie absolviert hat. Diese Fortbildung dauert 6 Jahre.

Experten für Osteoporose sind auch die Osteologen. Ein Osteologe befasst sich mit allen möglichen Erkrankungen des Skeletts, dem Aufbau des Knochens und dem Knochenstoffwechsel. Die Zusatzqualifikation zum Osteologen gibt es erst seit dem Jahr 2004. Sie wird vom Dachverband Osteologie e.V. verliehen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Osteoporose

Eine Osteoporosetherapie umfasst in der Regel eine Vielzahl von Elementen. Ausreichend Bewegung und die richtige Ernährung sind die wichtigsten Bausteine der Behandlung. Regelmässige Spaziergänge, leichtes Lauftraining und Schwimmen können den Knochenaufbau fördern und den Knochenabbau hemmen.

Bei der Ernährung sollten Sie vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit Kalzium achten. Neben Kalzium spielt auch Vitamin D eine wichtige Rolle für die Knochengesundheit. Besteht hier ein Mangel, kann der Arzt ein entsprechendes Präparat verordnen.

Bei einem hohen Knochenbruchrisiko verschreibt der Arzt zudem Medikamente. Bisphosphonate sind hier das Mittel der ersten Wahl. Auch selektive Östrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM) oder monoklonale Antikörper kommen zum Einsatz. Gegen mögliche Schmerzen kann der Osteoporose-Spezialist Schmerzmittel verordnen.

Bei Wirbelkörpereinbrüchen, die infolge des Knochenschwunds auftreten können, kann zudem ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein. Ziel ist es, den Wirbelkörper wieder zu stabilisieren.

Quellen

  • https://www.osd-ev.org
  • https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/183-001.html
Erfahren Sie mehr zu unserem Auswahlverfahren

Die Qualitätssicherung des Leading Medicine Guide wird durch 10 Aufnahmekriterien sichergestellt. Jeder Arzt muss mindestens 7 davon erfüllen.

  • Mindestens 10 Jahre Operations- und Behandlungserfahrung
  • Beherrschung moderner diagnostischer und operativer Verfahren
  • Repräsentative Anzahl an Operationen, Behandlungen und Therapien
  • Herausragender Behandlungsschwerpunkt innerhalb des eigenen Fachbereiches
  • Engagiertes Mitglied einer führenden nationalen Fachgesellschaft
  • Leitende berufliche Position
  • Aktive Teilnahme an Fachveranstaltungen (z.B. Vorträge)
  • Aktiv in Forschung und Lehre
  • Ärzte- und Kollegenakzeptanz
  • evaluatives Qualitätsmanagement (z.B. Zertifizierung)
Whatsapp Twitter Facebook VKontakte YouTube E-Mail Print