Dr. - Christian Weissenberger -  -

PD Dr. med. Christian Weissenberger

Spezialist für Strahlentherapie-Radioonkologie in Freiburg

Zentrum für Strahlentherapie
Wirthstrasse 11c
79110 Freiburg
www.stz-fr.de

Medizinisches Spektrum

Erkrankungen

  • Achillessehnenentzündung (Achillodynie)
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Astrozytom
  • Darmkrebs
  • Dickdarmkrebs
  • Enddarmkrebs
  • Fersenschmerz
  • Fersensporn
  • Gelenkerguss
  • Gelenkerkrankungen
  • Glioblastom
  • Hirnmetastasen
  • Hirntumor
  • Hypophysenadenom
  • Kavernome
  • Lungenkrebs
  • Lungenmetastasen
  • Morbus Dupuytren
  • Nasenkrebs
  • Nervenkrebs
  • Prostataerkrankung
  • Prostatakrebs
  • Schädelbasistumor
  • Sulcus-ulnaris-Syndrom
  • Tennisarm

Behandlungen

  • Seed-Implantation bei Prostatakrebs
  • Schmerztherapie
  • Röntgenreizbestrahlung
  • Radioonkologische Behandlung
  • Radiofrequenzablation
  • Radiochemotherapie
  • Intraoperative Bestrahlung (IORT)
  • Ganzkörperbestrahlung
  • Brustkrebsbehandlung
  • Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT)
  • Tiefenhyperthermie (THT)
  • Brachytherapie
  • Stereotaxie

Wir über uns

Auf den ersten Blick leitet PD Dr. med. Christian Weissenberger mit dem ambulanten Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie in Freiburg im Breisgau eine mit modernster Technik und innovativen Gerätschaften ausgestattete Einrichtung, in der die vielfältigsten strahlentherapeutischen Behandlungen durchgeführt werden. Aber schon beim zweiten Hinsehen kommt ein Begegnungszentrum zum Vorschein, in dem vor allem Krebspatienten Zuspruch finden – auf Augenhöhe. Patienten, die das Zentrum erstmals betreten, spüren schnell: Hier ist alles darauf ausgerichtet, dass man sich wohlfühlt.

Wer bei Strahlentherapie vor allem an Krebserkrankungen denkt, liegt zwar nicht ganz falsch – aber auch nicht völlig richtig. Denn Strahlenheilkunde ist nicht nur Radioonkologie. Ganz allgemein geht es bei den verschiedenen Strahlentherapien darum, mit ionisierender Strahlung Krankheiten zu heilen oder die weitere Ausbreitung zu verhindern.

So wird die Strahlentherapie auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen eingesetzt – das gilt natürlich auch für das von PD Dr. med. Christian Weissenberger geleitete Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie: Wer durch Über- oder Fehlbelastungen schmerzhafte Bewegungseinschränkungen an Knochen, Sehnen oder Gelenken hat, dem kann oft durch eine Strahlentherapie wirkungsvoll geholfen werden.

Kranke Gelenke: Mobilität zurückerhalten

Auch wenn die Mobilität nahezu verloren ist oder wenn Schmerzen die Lebensqualität verringern und medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungen nicht zu einer deutlichen Besserung führen, ist eine solche Therapie oft sinnvoll – gerade bei chronischen, entzündlichen oder degenerativen Erkrankungen.

Bei Gelenkerkrankungen ist vor allem die antientzündliche Wirkung einer bestens durchdachten Strahlentherapie gefragt. Sie hemmt – optimal eingesetzt – zudem Autoimmunprozesse und beeinflusst die Zellfunktionen, was im Idealfall zur direkten Linderung der Beschwerden führt. Dabei hat die Strahlentherapie ein grosses Plus: Sie ist absolut schmerzfrei, dazu gibt es so gut wie keine Nebenwirkungen. Ob es um einen hartnäckigen Fersensporn geht, um eine gereizte Achillessehne oder um einen Tennis-Ellenbogen – PD Dr. Weissenberger und sein Team finden immer die richtige Therapie.

Strahlentherapie bei Krebs – im familiären Umfeld

Ganz anders sieht es natürlich bei Krebserkrankungen aus. Auch da ist es wichtig, dass die derzeit modernste Technik zur Verfügung steht – und da hat das Zentrum in Freiburg momentan tatsächlich die innovativste Ausrüstung in ganz Deutschland: Als hier mit dem 3-Tesla-MRT bundesweit erstmals ein High-Tech-MRT der neuesten Generation in Betrieb genommen wurde, machte das weit über die Region hinaus Schlagzeilen.

Deutschlandweiter Vorreiter

So wurde die Freiburg Einrichtung zum Vorreiter einer überaus begrüssenswerten Entwicklung: Im Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie ist damit eine Computertomografie möglich, deren Strahlendosis auf der Stufe des gewöhnlichen Röntgens liegt. Damit ist auch klar, dass hier aus medizinischer Sicht die fachliche Qualität im Vordergrund steht: nämlich eine perfekt auf die jeweilige Erkrankung ausgerichtete, anspruchsvolle Strahlentherapie.

Dass aber die fachliche Qualifikation auf internationalem Niveau nicht die einzige Komponente ist, um bei einer Krebserkrankung die Heilungschancen zu optimieren oder die Schmerzen auf ein Minimum zu reduzieren – das spüren Patienten im Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie in Freiburg schon beim Betreten der Praxisräume.

Fachlich und sozial kompetent

Ein Blick auf die Homepage der Einrichtung lenkt den Blick ebenso in die richtige Richtung: Auch dort wird von der hochmodernen technischen Ausrüstung berichtet – und davon, dass die Freiburger Einrichtung in vielen Bereichen zu den echten Innovatoren zählt, wenn es um neue Technologien wie High-Tech-Therapien oder um Linearbeschleuniger mit bislang unbekannter Präzision geht. Aber schon bei der Auswahl der Partner, der Auflistung der vielfältigen sozialen Engagements und natürlich bei der Vorstellung des eigenen Teams wird klar: Hier besitzt soziale, menschliche Wärme einen hohen Stellenwert, hier ist eine geradezu familiäre Atmosphäre mit Händen zu greifen.

Buntes Team für vielsprachigen Empfang

PD Dr. Weissenberger hat hier ein Team um sich geschart, das neben fachlicher Expertise durchgängig mit hoher Sozialkompetenz punktet. Das dreissigköpfige internationale Team besteht aus Strahlentherapeutinnen und -therapeuten, aus Medizinphysikerinnen und -physikern und einer engagierten Crew, die sich um viele weitere Bereiche kümmert. Sogar an eine eigene Station für Pflegeberatung und Wundmanagement wurde gedacht. Bei einem so vielfältigen, kompetenten Team liegt es fast auf der Hand, dass viele internationale Patienten in ihrer Muttersprache begrüsst werden. Das Team im Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie in Freiburg im Breisgau empfängt Patienten – neben Deutsch – auf Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch und Arabisch.

Für PD Dr. med. Christian Weissenberger, selbst Facharzt für Strahlentherapie und für Palliativmedizin, war die soziale Kompetenz bei der Zusammenstellung seines Teams von Anfang an eine persönliche Angelegenheit. Da war der nun erfolgte nächste Schritt eigentlich nur logisch – auch wenn er die Praxis zu einer ganz besonderen Einrichtung macht.

Geschützter Bereich: Junge Krebskranke werden aufgefangen

Das kam so: In Freiburg gibt es einen engagierten Verein, der jungen Erwachsenen mit Krebserkrankungen einen geschützten Bereich bietet. Bei „Jung und Krebs e.V.“ tauschen sich junge Menschen auf Augenhöhe aus. Viele bekommen hier erstmals überhaupt die Gelegenheit, über ihre Sorgen und Ängste mit Menschen zu sprechen, die sie verstehen – weil sie über ähnliche Erfahrungen verfügen und ebenfalls gegen die soziale Isolation kämpfen. Ob sehr ernsthaft in der Selbsthilfegruppe, mit viel Spass bei gemeinsamen Abenden oder bei Veranstaltungen, in der die Gesellschaft mehr über die Situation junger krebskranker Menschen erfahren soll – wer bei „Jung und Krebs e.V.“ mitmacht, will am Leben teilhaben und aktiv mit Herausforderungen umgehen.

Gegründet wurde der Verein auf Initiative von Carsten Witte. Der wollte nach drei erfolgreichen Lungenmetastasen-Operationen mit Gleichgesinnten das Leben geniessen – soweit es eben geht. Ohne Mitleid, von wem auch immer. Das war Weihnachten 2014.


Lesen Sie auch das spannende Interview mit PD Dr. med. Christian Weissenberger und Carsten Witte im Gespräche mit Leading Medicine Guide - hier gehts zum Experteninterview!



Heute bietet Carsten Witte genau das an, was ihm nach Diagnose und Operationen gefehlt hatte: Er fängt Menschen auf, er hört sich die Probleme der Krebspatienten an, er gibt Ratschläge – auf Augenhöhe. So gelingt es ihm, andere dabei zu unterstützen, das Leben lebenswert zu machen, trotz Krankheit, trotz Schmerzen und Ängsten. Das tut er inzwischen beruflich: Carsten Witte gehört als studierter Gesundheitspädagoge zum Team. Wer heute schwere Zeiten durchmacht, merkt im Gespräch mit Carsten Witte schnell: Da hört einer zu, der viel erlebt – und der das alles überlebt hat. Jemand, der bei allen Erfahrungen positiv geblieben ist. Und das tut gut. Und selbstverständlich wird der Verein „Jung und Krebs e.V.“ von der Freiburger Einrichtung weiterhin unterstützt.

Für PD Dr. med. Christian Weissenberger schliesst sich damit der Kreis: Das Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie in Freiburg im Breisgau ist in der Tat eine runde Sache.

 

Besondere Angebote / Service / Zimmer

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und empfangen Sie gerne in Ihrer Sprache – neben Deutsch spricht unser Team auch Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Polnisch und Arabisch. Gerne sorgen wir auch für einen persönlichen Übersetzungsdienst mit einem medizinischen Dolmetscher. Und damit Sie den Aufenthalt in Freiburg immer in guter Erinnerung behalten, können wir darüber hinaus den Transfer vom Flughafen für Sie organisieren und bei der Unterbringung in einem zentral gelegenen Hotel behilflich sein – ein paar Tipps zu den vielfältigen Sehenswürdigkeiten in und um Freiburg im Breisgau haben wir natürlich immer parat.

Lebenslauf

Lebenslauf PD Dr. med. Christian Weissenberger

Jahrgang des Arztes: 1965

1988 – 1994
Studium der Humanmedizin an der Universität Freiburg

1995 – 1996
Arzt im Praktikum (AiP) an der Abteilung Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg

1996 – 2006
Assistenzarzt an der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg

2006
Habilitation an der Universität Freiburg

2007 – 2008
Facharzt- und Oberarzt an der Universitätsklinik Heidelberg

2008 – 2012
Oberarzt an der Universitätsklinik Tübingen

Wissenschaft

Wissenschaft PD Dr. med. Christian Weissenberger

Mitarbeit an Forschungsgruppen

  • Tissue Engineering zur Behandlung der schweren Strahlenreaktion der Haut und Schleimhaut
  • LOH (Loss of Heterozygosity) bei Kopf-Hals-Tumoren
  • Messung der Effektivität von Bestrahlung und Chemotherapie mittels Megakolonie-Modell
  • Niedrigdosierte Bestrahlung von Mikrogliozellen als Modell einer Strahlentherapie bei Alzheimer
  • Effekte der Proteasomeninhibition bei MDR-Zytostatika
  • Effekte der Proteasomeninhibition bei Phytopharmaka und alternativen Therapiemethoden (Mistel, Hypericin, Selen)
  • Messung der Proteasomenaktivität bei Tumoren
  • Fatigue bei Brust- und Darmkrebs
  • PET-Analyse hypoxischer Areale bei Ösophaguskarzinomen
  • Gründung und Leitung der Projektgruppe „Internet und Onkologie“

Publikationen

Publikationen PD Dr. med. Christian Weissenberger

Zeitschriftenbeiträge (Auswahl)

[1] O. Drognitz, K. Henne, C. Weissenberger, G. Bruggmoser, H. Göbel, U.T. Hopt, H. Frommhold, G. Ruf. Long-term results after intraoperative radiation therapy for gastric cancer. Int. J. Radiat. Oncol. Biol. Phys. 2008; 70(3), 715-21.
[2] M. Henke, D. Mattern, M. Pepe, C. Bézay, C. Weissenberger, M. Werner, F. Pajonk. Do erythropoietin receptors on cancer cells explain unexpected clinical findings? J Clin Oncol. 2006; 24(29): 4708-13.
[3] C. Weissenberger, M. Geissler, F. Otto, A. Barke, K. Henne, G. von Plehn, A. Rein A, C. Muller, S. Bartelt, M. Henke. Anemia and long-term outcome in adjuvant and neoadjuvant radiochemotherapy of stage II and III rectal adenocarcinoma: the Freiburg experience (1989-2002). World J Gastroenterol. 12(12): 1849-58.
[4] C. Weissenberger, D. Müller, J. Beranek-Chiu, M. Neumann, S. Jonassen, S. Bartelt, S. Schulz, G. Witucki, K. Henne, M. Geissler, J. Fogel. Gastrointestinal Cancer Web Sites: How Do They Address Patients’ Concerns? Int J Colorectal Dis. 2006; 21(7): 615-24.
[5] Pajonk F, van Ophoven A, Weissenberger C, McBride WH. The proteasome inhibitor MG-132 sensitizes PC-3 prostate cancer cells to ionizing radiation by a DNA-PK-independent mechanism BMC Cancer 2005, 5:76
[6] Weissenberger C, von Plehn G, Otto F, Geissler M, Barke A, Momm F; Geissler M. Adjuvant radiochemotherapy of stage II and III rectal adenocarcinoma: Role of CEA and CA 19-9. Anticancer Res. 2005; 25: 1787-1794. 2005.
[7] Lutterbach J, Weissenberger C, Hitzer K, Helmes A. [On past practices and future directions of informed consent in (radiation) oncology]. Strahlenther.Onkol. 2004; 180(8): 469 - 477.
[8] Weissenberger C, Jonassen S, Beranek-Chiu J, Neumann M, Muller D, Bartelt S, Schulz S, Monting JS, Henne K, Gitsch G, Witucki G. Breast cancer: patient information needs reflected in English and German web sites. Br.J Cancer 2004; 91(8): 1482-1487.
[9] Bartelt S, Momm F, Weissenberger C, Lutterbach J. Patients with brain metastases from gastrointestinal tract cancer treated with whole brain radiation therapy: Prognostic factors and survival. World J Gastroenterol 2004; 10(22): 3345-3348.
[10] Momm F, Weissenberger C, Bartelt S, Henke M. Moist skin care can diminish acute radiation-induced skin toxicity. Strahlenther Onkol. 2003 Oct;179(10):708-12.

[11] Pajonk F, Weissenberger C, Witucki G, Henke M. Vitiligo at the sites of irradiation in a patient with Hodgkin's disease. Strahlenther.Onkol. 2002; 178[3], 159-162.
[12] Auw-Haedrich C, Boehm C, Weissenberger C. Signet ring carcinoma of the eccrine sweat gland in the eyelid, treated by radiotherapy alone. Br.J Ophthalmol. 2001; 85[1], 112-113.
[13] Weissenberger C, Fiebig HH, Lutterbach J, Barke A, Momm F, Muller M, Witucki G, Guttenberger R, Berger DP. Is there any correlation between MDR1, GST-pi-expression and CEA? Anticancer Res. 2000 Nov-Dec;20(6D):5139-5144.


Buchbeiträge (Auswahl)

1. Weissenberger C: Das Internet als Informationsquelle. Etablierung methodischer Verfahren zur Qualitätsevaluation. 2004; 1 - 17. Gemeinsame Entscheidung in der Krebstherapie : Arzt und Patient im Spannungsfeld der shared decision / Hrsg. H. H. Bartsch ; J. Weis. - Basel ; Freiburg [Breisgau] ; Paris ; London ; New York ; Bangalore ; Bangkok ; Singapore ; Tokyo ; Sydney : Karger, 2004. - XI, 140 S. : graph. Darst. ; 23 cm (Tumortherapie und Rehabilitation)
2. Weissenberger C. Telemedicine in Radiotherapy [Telemedizin in der Strahlentherapie]. In Telemedicine Guide Germany 2002 [Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2002]. (Ed. A. Jäckel) pp. 230-233, Medizin Forum AG, Ober-Mörlen 2001.
3. Weissenberger C, Fiebig HH, Guttenberger R, Hinkelbein H, Frommhold H. Correlation Between Expression of Drug Resistance, Tumour Markers and Radioresistance. In 3rd Balkan Congress of Oncology. (Ed. G. Antypas) pp. 141-146, 2000.

Anfahrt