Ein Borreliose-Spezialist hat sich auf die Diagnose und die Behandlung der Lyme-Borreliose, auch Lyme Krankheit oder einfach Borreliose genannt, spezialisiert. Da sich die Erkrankung häufig durch Beschwerden des Nervensystems äussert, sind viele Borreliose-Spezialisten Neurologen.

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Was ist eine Borreliose?

Die Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien der Art Borrelia burgdorferi verursacht wird. Überträger der Erkrankung sind Zecken, eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Bei der Borreliose gibt es keinen typischen Krankheitsverlauf, es können verschiedene Symptome auftreten. Am häufigsten zeigt sich die Wanderröte (Erythema migrans), die einige Tage nach dem Zeckenstich auftritt. Ist das Nervensystem betroffen, spricht man von einer Neuroborreliose mit Symptomen wie Seh- oder Hörstörungen sowie Lähmungen. Ebenso können Gelenkentzündungen (Lyme-Arthritis) entstehen.

Borreliose-Spezialisten – Ausbildung und Qualifikationen

Bei Verdacht auf eine Neuroborreliose ist ein Neurologe der richtige Ansprechpartner. Die Neurologie befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Nervenerkrankungen. Ein Neurologe hat nach dem Medizinstudium eine fünfjährige Facharztausbildung absolviert.

Borreliose – die Behandlung

Je früher die Behandlung beginnt, desto höher sind die Erfolgsaussichten. Bei Verdacht auf eine Borreliose verabreicht der Arzt dem Patienten ein Antibiotikum über einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen. Zu den Mitteln der Wahl gehören Antibiotika wie Doxycyclin oder Penicillin.