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Wenn Schafe zählen auch nicht hilft

12.08.2016
Leading Medicine Guide Redaktion
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Leading Medicine Guide Redaktion
Stosslüften, warme Milch trinken, Schafe zählen! Es gibt verschiedene Methoden und Rituale, die zu einem erholsamen Schlaf überleiten können. Verschiedene Faktoren beeinflussen, wie gut und wie lange wir schlafen. Der Durchschnittedeutsche liegt 7,75 Stunden in seinen Federn. Niederländer schlummern mit 8,25 Stunden am längsten. Da wären die Japaner und Bewohner Singapurs neidisch. Denn sie schneiden mit durchschnittlich 7,5 Stunden Schlaf am schlechtesten ab.Für uns ist die Nacht vom Sonntag auf Montag am schlimmsten, so die neuste Studie aus dem Internationalen Schlafzentrum am Pfalzklinikum Klingenmünster. Wieso ist das so? Es gibt verschiedene Schlummerdiebe1. Vielleicht, weil wir am Wochenende unseren Schlafrhythmus verändern: Wir gehen später ins Bett und schlafen morgens länger aus. Da kommt unsere Innere Uhr schnell durcheinander.2. Aber es kann auch daran liegen, dass wir uns gedanklich schon mit der Arbeit am nächsten Tag beschäftigen: Wir grübeln schon Stunden vorher, welche Aufgaben anstehen oder welches Meeting geplant ist!Der Präventionsautor Vleeshouwers rät in der Psychologie Heute zu folgenden Tricks: Wenn wir schon bis spät in die Nacht über Probleme grübeln, dann bitte lösungsorientiert! Also - sich nicht in einer gedanklichen Endlosschleife verfangen, sondern das Problem bei der Hand nehmen und bereits für Montagsfrüh planen, wie wir dieses bestmöglich angehen möchten. Das beruhigt die Nerven und lässt uns wieder gelassener werden.Wie viel Schlaf wir tatsächlich brauchen, hängt jeweils vom Indiviuum ab. 7-8 Stunden müssen es aber mindestens sein, um uns genügend erholen zu können, fit und gesund zu bleiben und unser Langzeitgedächtnis zu aktivieren.Ob Schafe zählen hier wirklich hilft, bleibt dahingestellt. Es geht vielmehr um den beruhigenden, ablenkenden und einschläfernden Effekt, der durch das eintönige Zählen herbeigerufen wird. Langweilige Bücher oder nichtssagende Sendungen tun es mit Sicherheit auch. Doch was ist, wenn wir von einer ernsthaften Schlafstörung oder gar chronischen Schlaflosigkeit geplagt sind? Dann ist es ratsam, sich an einen Fachexperten zu wenden, der nicht nur die Syptome bekämpft, sondern den Ursachen auf den Grund geht.Auf dieser Seite gelangen Sie unseren Schlafexpertennocturne-1272056_1920Wach sein wenn andere schlafen - über nachtaktive Menschen Wenn die meisten Menschen bereits tief und fest schlafen, beginnen einige regelrecht aktiv zu werden. Die so genannten "Eulen" unter uns werden zu später Stund kreativ, ideenreich, produktiv und im wahrsten Sinne aufgeweckter als zur Tageszeit. Ihre Innere Uhr tickt anders und es ist gesundheitlich sogar förderlich, seinem inneren Rhythmus zu folgen.Wie sehen Sie das? Sind Sie ein Frühaufsteher oder ein nachtaktiver Mensch? Wie viel Schlaf brauchen Sie und wie schlafen Sie am Besten ein? 

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