Venenspezialisten & Infos zur Phlebologie

Sie haben eine Thrombose oder Krampfadern und benötigen einen erfahrenen Phlebologen? Hier finden Sie ausgesuchte Venenspezialisten in Kliniken und Praxen im Fachbereich Phlebologie. Alle aufgeführten Phlebologen sind Experten auf ihrem Gebiet. Sie wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt. Bitte wählen Sie einen Standort oder einen Behandlungsschwerpunkt aus. Die Experten freuen sich über Ihre Kontaktaufnahme.

Empfohlene Venenspezialisten

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Phlebologie - Weitere Informationen

Was ist die Phlebologie?

Die Phlebologie beschäftigt sich mit Erkrankungen der Venen. Sie umfasst die Diagnostik und Therapie von krankhaften Veränderungen des Venensystems insbesondere der Beine, wie beispielsweise Krampfadern (Varizen), Besenreiser und Thrombosen.

Welche Fachärzte sind Spezialisten für Phlebologie?

Venenspezialisten, also Phlebologen, sind in der Regel Fachärzte für

die eine entsprechende Weiterbildung über 1,5 Jahre absolviert haben. Diese erlaubt ihnen das Tragen der Zusatzbezeichnung Phlebologie.

Da bei den Venenleiden Symptome häufig an der Haut auftreten, ist für viele Patienten der Hautarzt oder ihr Facharzt für Allgemeinmedizin der erste Ansprechpartner. Kliniken für Phlebologie sind häufig auch Hautkliniken.

Welche Krankheiten werden von Phlebologen / Venenspezialisten behandelt?

Das Spektrum an Venenerkrankungen ist breit. So behandeln Venen-Spezialisten unter anderem folgende Venenleiden:

  • Besenreiser sind kleine, direkt in der Oberhaut liegende, netzförmige oder fächerförmige Venen, die in der Regel zwar keinen Krankheitswert, aber für viele Menschen dennoch ein kosmetisches Problem darstellen.
  • Bei Krampfadern (Varizen) funktionieren die Venenklappen in den Beinvenen nicht mehr richtig, sodass das Blut nicht ausreichend zum Herzen zurück transportiert wird. Durch das Anstauen von Blut in den Beinen kommt es zu den charakteristischen Erweiterungen der Gefässe.
  • Eine Thrombose ist der Verschluss von Venen durch ein Blutgerinnsel.
  • Ulcus cruris wird umgangssprachlich als offenes Bein bezeichnet. Dies ist eine typischerweise offene und nässende Wunde am Unterschenkel, die über eine längere Zeit nicht abheilt.
  • Bei einer Phlebitis (Venenentzündung) sind die Entzündungen an den oberflächlichen Venen durch schmerzhafte, rote und erwärmte Stränge zu erkennen. Da die Gefahr einer Thrombose besteht, sollte der Patient umgehend einen Spezialisten für Phlebologie aufsuchen.
  • Bei der chronisch venösen Insuffizienz besteht ein ungenügender Weitertransport des Blutes zum Herzen. Dadurch kommt es zu Venen- und Hautveränderungen, im fortgeschrittenen Stadium auch zu Ulcus cruris.

Welche Diagnoseverfahren setzen Venenspezialisten ein?

Vor der Therapie von Venenerkrankungen werden Ärzte für Phlebologie eine ausführliche körperliche Untersuchung vornehmen. Manche Venenleiden wie Besenreiser sind allein schon mit dem blossen Auge zu erkennen.

Ggf. müssen die Phlebologen aber auch auf apparative Verfahren zurückgreifen. Typische Verfahren, die die Venen-Spezialisten in der Diagnose von Venenleiden einsetzen, sind die Phlebographie und die Doppler-/Duplexsonographie.

Die Phlebographie ist eine Röntgenuntersuchung der Venen. Mithilfe eines Kontrastmittels, das das Blut in den Gefässen auf dem Röntgenbild besser von der Umgebung abheben lässt, kann das Gefässsystem sehr gut dargestellt und eine fehlende oder nicht ausreichende Durchblutung, Thrombosen oder Erweiterungen nachgewiesen werden. Anstelle einer Röntgenuntersuchung kann auch die Magnetresonanztomographie zum Einsatz kommen.

Dagegen ist die Doppler-/Duplexsonographie eine spezielle Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Fliessgeschwindigkeit des Blutes bestimmt und veränderte Strömungsverhältnisse erkannt werden können. Dies wiederum erlaubt Rückschlüsse auf ungenügende Durchblutungen oder Hindernisse wie Thrombosen, die den Blutfluss behindern.

Welche Behandlungen/Therapien kommen in der Phlebologie zum Einsatz?

Für die Behandlung von Venenerkrankungen stehen dem Venen-Spezialisten – je nach Erkrankung – verschiedene Optionen zur Verfügung, so zum Beispiel:

  • Bei der Venenverödung / Sklerosierung wird ein Medikament in die krankhaft veränderte Vene (beispielsweise bei Krampfadern) gespritzt, was das Gefäss in sich zusammenfallen lässt.
  • Das Venen-Stripping gilt bei Krampfadern in Stammvenen als Therapie der Wahl. Dabei werden nach Einführung einer Sonde in die Venen und anschliessendem Durchtrennen der krankhaft erweiterten Bereiche die Krampfadern mit herausgezogen (Stripping).
  • Bei der Radiofrequenzablation bei Varizen wird eine Kathetersonde in die erkrankte Vene eingeführt. Ein Hochfrequenzstrom erzeugt nun Wärme, wodurch das Gefäss verschlossen wird.
  • Bei der Laserbehandlung wird die Varize durch eine mit einem Laser erzeugten künstlichen Thrombose verschlossen.
  • Die Kompressionstherapie wird häufig als eine der ersten Massnahmen in der Behandlung von Venenerkrankungen, aber auch begleitend zu anderen Verfahren eingesetzt. Dabei wird mithilfe von Binden und Strümpfen (sog. Stützstrümpfe) von aussen Druck auf die Venen ausgeübt. Dadurch verengen sich die Gefässe und die Fliessgeschwindigkeit des Blutes erhöht sich. Des Weiteren heilen Wunden schneller ab, Ödeme werden verringert und Thrombosen vorgebeugt.

Wie finde ich die „beste Klinik“ für Phlebologie?

Eine Klinik als „beste Klinik“ oder „Top Klinik“ für Phlebologie zu bezeichnen ist nicht möglich. Sehr wohl gibt es Ärzte und Kliniken, die sich auf die Behandlung von Venenerkrankungen spezialisiert haben und über grosse Erfahrung verfügen. Diese Experten für Phlebologie finden Sie im Leading Medicine Guide.

Was macht unsere Ärzte zu Spezialisten für Phlebologie?

Im Leading Medicine Guide werden nur ausgewählte hochqualifizierte medizinische Experten und Spezialisten präsentiert. Alle gelisteten Ärzte haben eine hohe fachliche Expertise, verfügen über exzellente Erfahrungen im Bereich Phlebologie und erfüllen die strengen Aufnahmekriterien des Leading Medicine Guide.

Erfahren Sie mehr zu unserem Auswahlverfahren

Die Qualitätssicherung des Leading Medicine Guide wird durch 10 Aufnahmekriterien sichergestellt. Jeder Arzt muss mindestens 7 davon erfüllen.

  • Mindestens 10 Jahre Operations- und Behandlungserfahrung
  • Beherrschung moderner diagnostischer und operativer Verfahren
  • Repräsentative Anzahl an Operationen, Behandlungen und Therapien
  • Herausragender Behandlungsschwerpunkt innerhalb des eigenen Fachbereiches
  • Engagiertes Mitglied einer führenden nationalen Fachgesellschaft
  • Leitende berufliche Position
  • Aktive Teilnahme an Fachveranstaltungen (z.B. Vorträge)
  • Aktiv in Forschung und Lehre
  • Ärzte- und Kollegenakzeptanz
  • evaluatives Qualitätsmanagement (z.B. Zertifizierung)

 

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