Als eines der 5 klassischen Sinnesorgane des Menschen ist das Ohr zum einen für den Hörsinn, d.h. die Wahrnehmung akustischer Reize, und zum anderen für den Gleichgewichtssinn, d.h. die sogenannte vestibuläre Wahrnehmung, zuständig. Dank des Ohres können Menschen also Töne, Klänge und Geräusche aufnehmen und den Körper im Raum orientieren und ausbalancieren. Das Ohr setzt sich dabei aus dem Aussenohr (Ohrknorpel, Ohrmuschel, Ohrläppchen und äussere Gehörgang), dem Mittelohr (Trommelfell und Gehörknöchelchen) und dem Innenohr (Hörschnecke und Gleichgewichtsorgan) zusammen.

Krankheiten des Ohres werden im international gültigen Diagnosekatalog ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) systematisch im Kapitel VIII mit den Codes H60 bis H95 zusammengefasst, je nachdem, welcher Teil des Ohres betroffen ist. Sie reichen von Infektionen über Hörverlust sowie angeborene und erworbene Fehlbildungen bis hin zu Schwindelerkrankungen. Mediziner, die auf die Behandlung von Ohrerkrankungen spezialisiert sind, haben in der Regel eine fachärztliche Ausbildung zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt absolviert. Aber auch Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie beschäftigen sich etwa im Rahmen von Ohrkorrekturen mit Verletzungen und Fehlbildungen des Ohres. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten ausführlich über die Ursachen, Symptome und Behandlung von Ohrerkrankungen und finden Sie ausgewählte und qualifizierte Spezialisten für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.