Dauerhafte Haarentfernung | Spezialisten und Informationen

Wenn Härchen stören, kann eine dauerhafte Haarentfernung gewünscht sein. Aber auch mit den heutigen Behandlungsmöglichkeiten und Geräten scheint eine „permanente“, wirklich dauerhafte Haarentfernung lediglich in Einzelfällen nach mehrfachen, oft jahrelangen Behandlungen möglich zu sein. Somit ist das Wort „dauerhaft“ vorsichtig zu gebrauchen. Die moderne Ästhetische Medizin bietet allerdings einige Möglichkeiten, Haare für eine längere Zeit zu entfernen.

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Dauerhafte Haarentfernung - Weitere Informationen

Der Wunsch nach einer dauerhaften Haarentfernung

Makellose, glatte Haut erscheint heute als erstrebenswert. Zu einem gepflegten Äusseren gehört bei vielen Frauen die Entfernung störender Härchen, besonders im Achsel-, Bein- und sogenannten Bikinibereich.

Aber auch einzeln stehende Härchen im Gesicht empfinden sehr viele Frauen als ausgesprochen lästig und wenig attraktiv.

Daher ist die (temporäre) Haarentfernung mittels Epilation oder Depilation für viele Menschen selbstverständlich und aus Zeitgründen gleichzeitig eine dauerhafte Haarentfernung ein grosser Wunsch.

Auch manche Männer dagegen wünschen sich eine dauerhafte Barthaarentfernung, um sich viel Arbeit mit der Gesichtsrasur zu sparen. Auch das Entfernen von Achsel-, Schulter- und Rückenbehaarung ist einigen Männern ein Anliegen.

Die moderne Ästhetische Medizin bietet heute Möglichkeiten, diesen Wunsch, wenigstens für einige Zeit, zu erfüllen.

Wirksamkeit der Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung

Die Wirksamkeit einer Behandlung ist dadurch definiert, dass es nach mehrfacher Behandlung eine Verbesserung hinsichtlich Qualität und Quantität des Haarwuchses gibt.

Nach mehrmaligen Behandlungen mit Laser oder Blitzlampe hat man meist eine gute Wirksamkeit nach obiger Definition, d.h. diejenigen Haare, die nach der Behandlung nachwachsen, sind feiner als vor der Behandlung und die Anzahl der Haare pro qcm Fläche nach der Behandlung ist geringer als vor der Behandlung – Qualität und Quantität des Haarwuchses verändern sich.

Je mehr Behandlungen durchgeführt werden, umso deutlicher wird diese qualitative und quantitative Verbesserung.

Durch die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten kann der Arzt – individuell auf den Patienten abgestimmt – mit wenig Aufwand für den Patienten dem Wunsch nach gepflegtem Äusseren ohne störende Härchen entsprechen.

Epilationsverfahren zur dauerhaften Haarentfernung

Eine Haarentfernung wird definitionsgemäss als dauerhaft bezeichnet, wenn die Haarfreiheit im behandelten Areal länger als drei Monate andauert. Die nachfolgend angeführten Methoden haben die Zerstörung des Haarfollikels zum Ziel.

Der dauerhafte Erfolg der Enthaarung ist abhängig von der Zerstörung der gesamten Haaranlage, d.h. sowohl der Haarmatrix als auch der Haarpapille, da bei isolierter Zerstörung einer dieser beiden Teile trotzdem ein neues Haar hervorgehen kann.

Die dauerhaften Enthaarungsmethoden können nur in der Wachstumsphase der Haare wirken. Da sich aber nicht alle Haare zeitgleich in diesem Wachstumszyklus befinden, sind immer Mehrfach-Behandlungen (im Durchschnitt ca. 5 bis 7 Sitzungen im Abstand von ca. 6 Wochen) essentiell.

  • Elektroepilation: Hierbei führt der Behandler eine sehr feine Stahlsonde in jeden Haarfollikel. Die über die Sonde abgegebene elektrische Energie schädigt die Haarwachstumszellen.
  • Lasern: Zur Anwendung kommen langgepulste Dioden-, NdYag-, Rubin- und Alexandritlaser. Das zu behandelnde Areal wird mit dem Laserkopf „abgescannt“, in Abhängigkeit vom angewandten System nach vorangegangener lokaler Betäubung mit einer anästhesierenden Creme. Der Laser arbeitet mit genau einer Wellenlänge und ist daher sehr präzise auf seine Zielstruktur gerichtet. Moderne Geräte haben zum Schutz der oberen Hautschicht eine Oberflächenkühlung integriert.
  • IPL-Behandlung: Bei den sog. Blitzlampen handelt es sich um hochenergetische gepulste Lichtsysteme (IPL / intense pulsed light). Zu den technischen Spezifikationen gehören ein breites Wellenlängenspektrum von 680–980 nm und eine Lichtenergie von 10–45 J/cm2. Es wird ein Gel auf die Haut aufgetragen und das zu enthaarende Areal mit dem Behandlungskopf „abgescannt“. Die physikalischen Parameter wie Impulsdauer und Impulssequenz werden in Abhängigkeit vom Hauttyp und der Haarfarbe wie beim Lasern individuell eingestellt.

Nach der Behandlung mittels Laser oder IPL-Technologie kann es zu einer lokalen Rötung, Schwellung und/oder einer umschriebenen Schorfbildung kommen, die innerhalb mehrerer Tage abheilt. Sonnenexposition muss in jedem Fall streng vermieden werden.

Risiken der dauerhaften Haarentfernung

Da die Verfahren zur dauerhaften Haarentfernung höhere Kosten verursachen, weichen manche Interessierte in kostengünstigere Kosmetikinstitute aus. Die dort verwendeten Lichtblitzlampen enthalten jedoch deutlich weniger Energie.

Die Folge kann sein: Die Haarfollikel werden nur beschädigt und nicht endgültig zerstört. Die Haare können in einer dünneren Form nachwachsen. Nachteil: Die so beschädigten Haarfollikel kann ein medizinischer Laser aufgrund des geschwächten Haarpigments nicht mehr erfassen. Die dauerhafte Haarentfernung ist dann unmöglich.

Erfahren Sie mehr zu unserem Auswahlverfahren

Die Qualitätssicherung des Leading Medicine Guide wird durch 10 Aufnahmekriterien sichergestellt. Jeder Arzt muss mindestens 7 davon erfüllen.

  • Mindestens 10 Jahre Operations- und Behandlungserfahrung
  • Beherrschung moderner diagnostischer und operativer Verfahren
  • Repräsentative Anzahl an Operationen, Behandlungen und Therapien
  • Herausragender Behandlungsschwerpunkt innerhalb des eigenen Fachbereiches
  • Engagiertes Mitglied einer führenden nationalen Fachgesellschaft
  • Leitende berufliche Position
  • Aktive Teilnahme an Fachveranstaltungen (z.B. Vorträge)
  • Aktiv in Forschung und Lehre
  • Ärzte- und Kollegenakzeptanz
  • evaluatives Qualitätsmanagement (z.B. Zertifizierung)

 

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