Spezielle Behandlungsschwerpunkte

  • gut- und bösartigen Erkrankungen
  • bösartige Tumore
  • gynäkologische Erkrankungen und Tumore

Wir über uns

Dr. med. György Lövey ist Experte für onkologische Strahlentherapie in Bottrop. In der Praxis für Strahlentherapie im Facharztzentrum am Knappschaftskrankenhaus Bottrop bietet er und sein Team Behandlungsmethoden auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik an.

Neben Operation und Chemotherapie bildet die von Dr. Lövey angewandte onkologische Strahlentherapie eine der drei Hauptsäulen bei der Behandlung bösartiger Tumoren. Der Facharzt für Strahlentherapie Dr. Lövey legt dabei für jeden Patienten individuell eine Behandlungsstrategie fest. Bei der Entscheidung für die jeweilige Behandlungsmethode berücksichtigt er Vorerkrankungen, die aktuelle Diagnose und den Allgemeinzustand des Patienten, und ermöglicht so einen persönlich auf jeden Patienten zugeschnittenen Therapieplan.

In der 2018 neu eröffneten Praxis für Strahlentherapie im Facharztzentrum am Knappschaftskrankenhaus in Bottrop unterstützt ein Linearbeschleuniger der neuesten Generation - ein Elekta Versa HD mit Agility Strahlerkopf - mit perkutaner Strahlentherapie (aus lateinisch per für „durch“ und cutis für „Haut“) bei der Behandlung benigner und maligner Erkrankungen. Das Gerät ermöglicht durch 160 0,5cm breite Wolframlamellen (MLC – Multi Lamellen Kollimator) die optimale Erfassung der von Dr. Lövey festgelegten Zielregion. Neben der konformalen Bestrahlung mit Stehfeldern kommen hier auch die Modulationstechniken IMRT (Intensitäts Modulierte Radiotherapie) und VMAT (Volumen Modulierte Arc-Therapie) zum Einsatz. Zur Verifikation der Patientenlagerung bietet der Linearbeschleuniger ein integriertes ConeBeam-CT (CBCT).

Die Praxis für Strahlentherapie in Bottrop verfügt des Weiteren über ein neues Bestrahlungsgerät für die HDR-Brachytherapie – ein Flexitron der Firma Nucletron. Dieses wenden die Spezialisten für Strahlentherapie bei geeigneten Patienten bei der Behandlung von gynäkologischen Tumoren an. Dabei führt der Experte einen Applikator vaginal in die Patientin ein. Der Applikator dient als Führung für eine radioaktive Quelle, die für die Zeit der Bestrahlung in den Applikator eingefahren wird. Sie appliziert die von Dr. Lövey festgelegte Dosis und wird danach wieder entfernt. Durch diese spezielle Technik erfolgt die Strahlentherapie direkt an der erkrankten Stelle und nicht von aussen durch die Haut. Die Patienten können im Anschluss an jede Behandlung die Praxis ganz normal verlassen.

In Kooperation mit dem Marienhospital Bottrop und dem Elisabethkrankenhaus Oberhausen bietet Dr. Lövey eine weitere Bestrahlungstechnik an, bei der die Bestrahlung ebenfalls nicht durch die Haut erfolgt. Patientinnen mit Mammakarzinomen können durch eine weitere Variante der Brachytherapie eine gezielte Bestrahlung des Tumorgebiets erhalten – die IORT (Intraoperative Radiotherapie). Nach der Entfernung des Tumors erfolgt für ein optimales Behandlungsergebnis die Bestrahlung des Tumorbetts (das den Tumor umgebende Gewebe). Diese Bestrahlungstechnik ist besonders für die Patientinnen sehr angenehm, da sie weiterhin in der Narkose liegen. Leider sprechen bei einigen Patientinnen verschiedene Faktoren gegen diese Bestrahlungstechnik. Hierbei entscheidet der Strahlentherapie-Experte dann zugunsten einer perkutanen Bestrahlung des Tumorbettes im Anschluss an die Behandlung der betroffenen Brust mittels der Teletherapie am Linearbeschleuniger.

MRgFUS Zentrum Bottrop

Eine weitere Technik zur radiologischen Tumortherapie ist das sogenannte MRgFUS (Magnetresonanztomographie-gesteuerter-fokussierter-Ultraschall), ein neuartiges und besonders schonendes Verfahren zur Behandlung von Gebärmuttermyomen. Durch die einzigartige Kombination von hochintensiven Ultraschallwellen (für die Therapie) und Magnetresonanztomographie (für die Planung, Steuerung und Überwachung) kann der behandelnde Arzt in Echtzeit die Behandlung laufend kontrollieren und optimieren.

Durch diese Form der nicht-invasiven Behandlung können Dr. Lövey und sein Team der FUS Bottrop Gebärmuttermyome ohne eine OP behandeln. Der Einsatz der Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht als medizinisches Schnittbildverfahren eine gezielte Behandlung und Temperaturüberwachung in Echtzeit. Durch die Bündelung von Ultraschallwellen im Inneren des Körpers kann das Myom millimetergenau, Punkt für Punkt erhitzt werden. Hierbei entstehen Temperaturen zwischen 60 und 90 Grad Celsius. Das umliegende Gewebe bleibt unversehrt. Durch die Erhitzung wird das Myomgewebe zerstört, das Myom schrumpft und verursacht keine Beschwerden mehr. In den nächsten Monaten baut das körpereigene Immunsystem die Überreste weitgehend ab.

Ob eine Behandlung mit MRgFUS möglich ist, kann man nur mit einer in Behandlungsposition (Bauchlage) durchgeführten MRT-Untersuchung feststellen. Anhand der MRT -Aufnahmen erkennt Dr. Lövey die Anzahl, Lage, Grösse und Durchblutungsstärke der Myome und kann anhand dieser die Therapierbarkeit mit MRgFUS beurteilen. Den dazu erforderlichen Termin können Sie gerne mit unserem Patientenmanagement vereinbaren.

Kontaktieren Sie uns gerne unter:

Telefon: 02041-18401777

Mail: info@fus-bottrop.de

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • Teletherapie bei gut- und bösartigen Erkrankungen
  • Intraoperative Strahlentherapie bei Mammakarzinomen
  • HDR-Brachytherapie
  • LDR-Brachytherapie mit Seedimplantation
  • MRgFUS = kernspintomographisch gesteuerte hochfokussierte Ultraschall-Therapie
Leading Medicine Guide

Ausgesuchter Experte im Fachbereich Strahlentherapie | Radioonkologie

Spezielle Krankheiten

  • Brustkrebs
  • Prostatakrebs
  • Knochenmetastasen
  • Gebärmuttertumor
  • Uterusmyome

Anfahrt

Flughäfen in der Nähe

  • Flughafen Düsseldorfca. 40,1 km

Bahnhöfe in der Nähe

  • Bahnhof Bottropca. 3,6 km