Herzerkrankungen – Wichtige Herzkrankheiten im Überblick

Die Kardiologie ist die Wissenschaft der Herzerkrankungen und ihrer Behandlungen. Dies schliesst operative Verfahren und Medikamentengaben gleichermassen mit ein. Herzkrankheiten können viele unterschiedliche Ursachen haben, die von angeborenen Herzfehlern über Allergien bis hin zu entzündlichen Herzerkrankungen reichen. Ganz besonders häufig treten die sogenannten koronaren Herzerkrankungen auf, welche durch eine allmähliche „Verkalkung“ der Herzkranzgefässe gekennzeichnet sind und zu Angina Pectoris oder einem Herzinfarkt führen können. Doch welche Herzerkrankungen gibt es darüber hinaus noch und welche Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen haben diese?

Themenübersicht dieses Artikels

Allgemeine Symptome bei Herzerkrankungen

Während ein zu hoher Blutdruck häufig nur durch das Messen des Blutdruckes erkannt wird, treten bei vielen Herzerkrankungen spezifische Symptome auf, die die Patienten meist von selbst zu einem Arzt gehen lassen. Die häufigsten Begleiterscheinungen von Herzerkrankungen sind Schmerzen im Brustkorb, die bis in Rücken oder Arme ausstrahlen können, Herzrasen, Enge der Brust („Angina Pectoris“), Atemnot bei Belastungen, Leistungsverlust mit Müdigkeit und Schwächegefühl sowie schwerwiegende Herzrhythmusstörungen. Diese Symptome deuten oft auf Herzerkrankungen hin, doch die Liste der infrage kommenden Herzerkrankungen ist lang. Einige Herzerkrankungen sind zudem akut lebensbedrohend und erfordern eine Behandlung durch den Notarzt. Dazu gehören vor allem Herzinfarkt und kardiogener Schock. 

Spezialisten für Kardiologie finden

 

Ein hoher Blutdruck kann das Herz schädigen oder selbst Folge von Herzerkrankungen sein

Bluthochdruck bei HerzerkrankungenHoher Blutdruck (Hypertonie) schmerzt nicht und fällt auch sonst nur sehr schwer auf. Meist ist ein Bluthochdruck eine klassische Zufallsdiagnose im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung. Ein ständig erhöhter Druck in den Blutgefässen kann jedoch zu Schäden in den Gefässwänden, oder auch zu Herzerkrankungen führen. Bei einer Störung der Herzkranzgefässe droht schliesslich ein Herzinfarkt. Leidet ein Mensch unter Bluthochdruck, kämpft das Herz beim Blutausstoss gegen einen sehr hohen Widerstand in den Gefässen an. Daraus resultiert, dass der Herzmuskel immer mehr arbeiten muss, um die gleiche Pumpleistung aufrechterhalten zu können. Mehr Arbeit bedeutet wiederum, dass sich die Muskelmasse, insbesondere der linken Herzkammer, verstärkt. Das Herz vergrössert sich aufgrund der Muskelzunahme, aber gleichzeitig leidet die Sauerstoffversorgung der Muskelzellen unter dieser Vergrösserung. Das Herz kann „müde“ werden, eine Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist die Folge.

Auf der anderen Seite ist ein hoher Blutdruck aber auch Folge von Gefäss- und Herzerkrankungen, indem beispielsweise im Zuge einer Gefässverengung (Arteriosklerose) der Druck in den Gefässen steigt.

Spezialisten für Bluthochdruck finden

Funktionelle Herzerkrankungen (Herzneurosen)

Funktionelle Herzerkrankungen sind häufig gar keine organischen Herzerkrankungen. Sehr oft spielt die Psyche dabei eine grosse Rolle. Symptome der funktionellen Herzerkrankungen sind beispielsweise Herzrasen, Brustschmerzen, Atemnot und Engegefühl in der Brust. Die damit zusammenhängenden Ängste, welche sich bis zur Todesangst steigern können, brachten dieser Herzsymptomatik den Namen „Herzneurose“ ein. Bei etwa 15 Prozent der Patienten mit Herzerkrankungen lassen sich die Symptome organisch nicht erklären. Dennoch sollten bei Atemnot, Herzrasen und Todesangst immer zuerst organisch bedingte Herzerkrankungen ärztlich ausgeschlossen werden, bevor von funktionellen Herzbeschwerden gesprochen werden kann.

Sind funktionelle Herzerkrankungen festgestellt worden, sind gängige Herzmedikamente wie z. B. Betablocker und Beruhigungsmittel oft unwirksam oder verschlimmern die Symptomatik zusätzlich. Herzneurosen gehen auf psychisches Ungleichgewicht und Unruhezustände zurück und sprechen hingegen vereinzelt sehr gut auf Gesprächs- und Entspannungsverfahren an.

Herzerkrankungen der Innenhaut (Endokarderkrankungen, Endokarditis)

Die Herzinnenhaut (das Endokard) ist eine sehr dünne Epithelschicht, welche das Herz im Inneren auskleidet. Aus der Herzinnenhaut gehen auch die Herzklappen hervor. Durch meist bakterielle Infektionen nach Operationen oder verschleppte Erkältungskrankheiten kann die Herzinnenhaut mit Bakterien besiedelt werden. Eine sehr häufige Ursache für Herzerkrankungen der Herzinnenhaut ist das rheumatische Fieber, welches als Folge einer Streptokokkeninfektion im Kindesalter auftritt. Die daraus entstehende Entzündung führt zu Endokarddefekten (z. B. Vernarbungen) und kann ebenfalls die Herzklappenfunktion beeinträchtigen. Herzerkrankungen mit Endokardbeteiligung ziehen daher nicht selten Herzklappenfehler nach sich. Die Symptome der Herzerkrankungen der Herzinnenhaut können sehr dramatisch sein und reichen von Schüttelfrost und hohem Fieber über Anämie und Herzschwäche bis hin zur Emboliegefahr. Embolien entstehen durch eine Blutgerinnselbildung in den kleinen Gefässen des Körpers. Nach Ablösen eines solchen Blutgerinnsels kann dieses z. B. in das Gehirn wandern und dort kleinere Kapillaren verschliessen. Ein Hirnschlag ist die Folge.

Herzerkrankungen der Klappen

Herzerkrankungen wie HerzklappenfehlerHerzklappenfehler können angeborene oder im Laufe eines Lebens infolge einer Infektion der Herzinnenhaut entstehende Herzerkrankungen sein. Die Entzündung der Herzinnenhaut (Perikarditis) heilt zunächst unter Narbenbildung aus. Geschieht das an den Herzklappen, können diese schrumpfen, sich verziehen oder auch teilweise verwachsen. In der Folge ist die Funktion solcher Herzklappen eingeschränkt. Herzklappenfehler können als Stenose oder als Insuffizienz auftreten. Doch worin unterscheiden sich diese beiden Formen von Herzerkrankungen?

Bei der Klappeninsuffizienz schliessen die Herzklappen nur noch unzureichend. Bei jedem Herzschlag wird das Blut weiterhin durch die betroffene Klappe hinausgedrückt, fliesst aber anschliessend wieder in die Kammer zurück, da die Herzklappe nur unvollständig schliesst. Dieses sogenannte Pendelblut verursacht ein Strömungsgeräusch, welches der Arzt mithilfe eines Stethoskops hören kann.

Die Klappenstenose andererseits verhindert, dass sich die betroffene Herzklappe vollständig öffnet. In der Folge ist die Durchlassöffnung für das Blut verengt, wodurch weniger Blut bei jedem Herzschlag ausgestossen werden kann. Das Blut staut sich im Herzen vor der Klappe. Dieser Blutstau kann sich langfristig auch weiter fortsetzen und je nach betroffener Herzklappe zu weiteren Herzerkrankungen, z. B. zu gestauten Venen oder Lungenödemen, führen.

Spezialisten für Herzklappenersatz finden

Erkrankungen des Herzbeutels (Perikarderkrankungen, Perikarditis)

Herzerkrankungen mit Beteiligung des Herzbeutels (Perikard) entstehen oft als Folge von Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren oder durch Infektionen in benachbarten Organen wie beispielsweise der Lunge. Auch Herzinfarkte, Tumorbildungen des Brustraumes sowie offene Herzoperationen können zu Perikarderkrankungen führen. Im Wesentlichen wird bei den Herzerkrankungen die akute Herzbeutelentzündung von der chronischen Herzbeutelentzündung unterschieden. Beide Formen sind von starken Schmerzen hinter dem Brustbein sowie Atemstörungen gekennzeichnet. Ursache für diese beiden Hauptsymptome der Herzerkrankungen mit Perikardbeteiligung ist das Auftreten der sogenannten trockenen bzw. feuchten Herzbeutelentzündung.

Während am Anfang dieser Herzerkrankungen häufig die trockene Entzündung auftritt, geht diese im weiteren Verlauf in die feuchte Entzündung über. Bei der trockenen Herzbeutelentzündung reiben die beiden Epithelflächen des Herzbeutels (inneres und äusseres Perikardblatt) trocken aneinander. Dies verursacht die starken Schmerzen sowie Reibegeräusche, die an Lederknarren erinnern. Bei der feuchten Herzbeutelentzündung entsteht zwischen den beiden Perikardblättern ein flüssigkeitsgefüllter Raum, ein sogenannter Erguss. Der Herzschlag erhöht sich, um dem Druck entgegenzuwirken und gleichzeitig treten zunehmend Atemstörungen auf, da der Erguss auch den Raum der Lungenausdehnung beim Atmen einschränkt.

Unbehandelt führt die Herzbeutelentzündung zu manifesten Herzerkrankungen, wie Herzschwäche (Herzinsuffizienz), mit massiven Einschränkungen in der Herzfunktion und mit der Bildung von Ödemen im ganzen Körper, da der Blutabfluss zum Herzen zunehmend eingeschränkt ist.

Herzmuskelerkrankungen (Myopathien, Myokarditis)

Eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) gehört zu den lebensbedrohenden Herzerkrankungen, da es infolge der Entzündung zu einer Funktionseinschränkung des Herzens sowie zu Herzrhythmusstörungen kommen kann. Sehr häufig sind bakterielle oder virale Infektionen Auslöser für eine Herzmuskelentzündung. In seltenen Fällen können aber auch Medikamente (z. B. Penicillin) und Allergien diese Herzerkrankungen auslösen. Die Symptome der Herzmuskelentzündung schliessen Kurzatmigkeit, Schmerzen in der Brust, schnellen Puls sowie Extrasystolen (Herzrhythmusstörungen) ein.

Eine seltene Komplikation der Herzmuskelentzündung ist der kardiogene Schock. Dabei handelt es sich um die Folge eines drohenden Pumpversagens des Herzens. Das Herz ist aufgrund der Herzmuskelentzündung nicht mehr in der Lage, eine ausreichende Blutmenge in den Körper zu pumpen. Die Person ist ängstlich und leidet aufgrund der Minderdurchblutung an einem akuten Sauerstoffmangel. Der kardiogene Schock gehört zu den Herzerkrankungen mit Notfallcharakter. Der Betroffene muss mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden, bis der Notarzt eintrifft. Charakteristisch für den kardiogenen Schock ist eine allmählich einsetzende Marmorierung der Haut an Hals, Extremitäten und auf der Brust.

Spezialisten für Herzmuskelerkrankung finden

Herzerkrankungen mit Rhythmusstörungen (Arrhythmien)

HerzrhythmusstörungenHerzerkrankungen mit Störungen der Herzrhythmik lassen sich in drei grosse Gruppen einteilen: Herzrasen (> 100 Schläge pro Minute), verlangsamter Herzschlag (< 60 Schläge pro Minute) und Extraherzschläge (Extrasystolien). Ursache solcher Störungen sind meist Erregungsleitungsstörungen oder Probleme bei der Erregungsbildung für den Herzschlag. Aber ebenso können auch stoffwechselphysiologische Prozesse wie beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion Herzarrhythmien begründen.

Gefährlich sind Herzrhythmusstörungen immer dann, wenn die Pumpleistung des Herzens dadurch stark eingeschränkt ist. Herzfrequenzen über 160 bzw. unterhalb von 40 Schlägen pro Minute führen zu einer spürbaren Verringerung der ausgestossenen Blutmenge. Als Folge fehlt dem Gehirn der Sauerstoff, sodass Schwindel, Sehstörungen und Bewusstseinsverlust auftreten können.

Bei bestehenden schweren Herzerkrankungen sowie Herzinfarkt können Vorhofflattern (220 bis 350 Schläge pro Minute) und Vorhofflimmern (350 bis 600 Schläge pro Minute) auftreten, die zu vollständigen Kammerarrhythmien führen, welche lebensbedrohlich sind.

Spezialisten für Herzrhythmusstörungen finden

Koronare Herzkrankheit - Herzinfarkt

Die koronare Herzkrankheit ist ein Komplex verschiedener Herzerkrankungen, die zusammen etwa jedem fünften Menschen das Leben kosten. Zu den Erkrankungen zählen Arteriosklerose der Koronararterien des Herzens, Angina Pectoris, Herzinfarkt sowie Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche. Hauptrisikofaktoren dieser Herzerkrankungen sind das Rauchen, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Diabetes, starkes Übergewicht, Bewegungsmangel sowie zunehmendes Alter.

Spezialisten für Koronare Herzerkrankung (KHK) finden

Bei der Angina Pectoris besteht bereits eine sehr weit fortgeschrittene Einengung (Arteriosklerose) der Gefässe, die den Herzmuskel versorgen (Koronararterien). Besonders unter Belastung (z. B. Treppensteigen, schnelles Gehen) reicht die Durchblutungsleistung der Blutgefässe nicht mehr aus, um den Herzmuskel ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. In der Folge werden Teile des Herzmuskels für drei bis 20 Minuten nicht mehr durchblutet. Der Herzmuskel reagiert darauf mit Schmerzen, die als eine „Enge in der Brust“ mit Herzstechen und Atemnot empfunden werden. Eine Ruhephase und Nitroglyzerinspray führen zu einer raschen Linderung der Symptome. Mit fallender Herzfrequenz während der Ruhepause genügt auch die Durchblutungsleistung der verengten Gefässe wieder dem Sauerstoffbedarf des Muskels. Angina Pectoris-Anfälle gelten in jedem Fall als Vorboten eines drohenden Herzinfarktes, sodass eine ständige ärztliche Kontrolle erforderlich ist.

Anders als bei der Angina Pectoris kommt es beim Herzinfarkt zu einem irreversiblen Gewebeuntergang im Herzmuskel. Meist ist ein Ast der Koronararterien vollständig verschlossen, sodass das versorgte Areal nicht mehr durchblutet wird; Herzmuskelzellen sterben ab. Die Symptome unterscheiden sich nicht wesentlich vom Angina Pectoris-Anfall, dauern aber meist über mehr als 30 Minuten an. Die Schmerzen beim Herzinfarkt werden klassisch im linken Brustraum bis in den linken Arm ausstrahlend empfunden. Bei Frauen jedoch äussert sich ein Herzinfarkt sehr häufig auch als Schmerzen im Oberbauch und wird deshalb zu oft nicht erkannt. Der Herzinfarkt ist ein lebensbedrohlicher Notfall und erfordert eine sofortige notärztliche Behandlung.

Spezialisten für Herzinfarkt finden

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) gehört zu den Herzerkrankungen mit unzureichender Leistungsfähigkeit des Herzens; es wird immer weniger Blut in den Kreislauf ausgestossen. Die Ursachen für die Herzinsuffizienz sind sehr vielzählig und können von Klappendefekten über Rhythmusstörungen bis hin zum Herzinfarkt reichen. Es werden die Linksherzinsuffizienz und die Rechtsherzinsuffizienz unterschieden.

Die Linksherzinsuffizienz betrifft die linke Herzhälfte und es kommt bei ihr zu einem Rückstau des Blutes vor dem linken Herzen. Durch diese Blutfüllung staut sich das Blut bis in die Lungen zurück und es kommt zu Lungenhochdruck und Ödembildungen. Leitsymptome der Linksherzinsuffizienz sind deshalb unter anderem auch Atemnot, Herzasthma, Lungenödem, Sauerstoffmangel des Körpers und schnelle Atemfrequenz.

Die Rechtsherzinssuffizienz entsteht meist als Folge einer vorangegangenen Linksherzinsuffizienz. Der Rückstau des Blutes setzt sich über die Lunge bis ins rechte Herz fort und führt zum Vollbild der „durchgestauten“ Rechtsherzinsuffizienz. Typisch für diese Herzerkrankungen sind Stauungen der Halsvenen, Stauungen der grossen Hohlorgane (Leber, Milz, Nieren), Gewichtszunahme, Ödembildung und verstärktes nächtliches Wasserlassen.

Spezialisten für Herzinsuffizienz finden

Angeborene Herzfehler

Herz-OP bei angeborenen HerzerkrankungenZu den angeborenen Herzerkrankungen zählen alle vorgeburtlich entstandenen Klappen- und Septumdefekte sowie die Gefässstörungen des Herzens. Angeborene Herzerkrankungen treten bei etwa einem Prozent der Neugeborenen auf.

Beim Vorhofseptumdefekt ist die Scheidewand zwischen dem rechten und linken Vorhof im Herzen nicht geschlossen. Durch den Überdruck im linken Vorhof gelangt sauerstoffreiches Blut in den rechten Vorhof. Ein natürlich vorkommender Vorhofseptumdefekt ist der Ductus Botalli, den alle ungeborenen Kinder haben. Er erfüllt die Aufgabe eines Kurzschlussdefektes, um die noch nicht funktionsfähige Lunge zu umgehen. Somit gehört der Ductus Botalli im Neugeborenenumfeld nicht zu den Herzerkrankungen.

Der zweithäufigste Defekt bei den angeborenen Herzerkrankungen ist der Kammerseptumdefekt. Dabei ist die Trennwand zwischen rechter und linker Herzkammer nicht verschlossen, sodass Blut aus der linken Kammer in die rechte Herzkammer drückt. Die Beschwerden hängen von der Grösse des Defektes ab und können von Sauerstoffmangelerscheinungen bis Atemnot reichen.

Weitere angeborene Herzerkrankungen betreffen meist die vom Herzen abgehenden grossen Blutgefässe. Die Aorta und die Lungenarterie können jeweils in ihrem Ursprung vertauscht sein, ein Zustand, der zu sauerstoffarmem Blut im Körperkreislauf führt und mit dem Leben unvereinbar ist. Auch können Verengungen (Stenosen) im Bereich der Lungenklappen oder des Aortenbogens auftreten. Bei der sogenannten Fallottetralogie treten vier Herzerkrankungen gleichzeitig auf, ein Kammerseptumdefekt, eine Herzklappenstenose der Pulmonalklappe, eine Vergrösserung des rechten Herzens sowie Aortenanomalien.

Je schwerer der Defekt des Herzens, desto wahrscheinlicher kann nur eine Herzoperation helfen.

Spezialisten für Angeborene Herzfehler finden