Facelifting - Spezialisten für eine Gesichtsstraffung finden

Als Face Lift, Facelifting oder Gesichtsstraffung bezeichnet man chirurgische Verfahren, die darauf abzielen, die sichtbaren Altersanzeichen im Gesicht und Nacken zu beseitigen. Es werden keine grundlegenden Veränderungen der Gesichtsform o.ä. vorgenommen. Auch kann der Alterungsprozess dadurch nicht aufgehalten werden.

Was trotz allem möglich ist, erfahren Sie im Text unten.

Übersicht

Empfohlene Spezialisten

Facelifting (Gesichtsstraffung) - Weitere Informationen

Das eine typische Facelifting gibt es nicht. Liftings können unterschiedliche Operationstechniken beinhalten, die Straffung kann sich auf den gesamten Gesichts- und Halsbereich oder nur einzelne Areale erstrecken. Häufig wird das Stirnlifting vom Facelifting differenziert, manchmal wird bei einer Straffung des Stirnbereichs auch vom „oberen Facelift“ gesprochen. Lesen Sie mehr über die Möglichkeiten der chirurgischen Gesichtsstraffung, den Ablauf und die Zeit nach dem Facelifting.

Welche Ärzte führen ein Facelift durch?

Faceliftings werden häufig von Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie vorgenommen, aber auch manche Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie oder Haut- und Geschlechtskrankheiten bieten diese Operation an. Der Operateur sollte in jedem Fall über ausreichende Erfahrung und Kompetenz speziell auf dem Gebiet der Gesichtsstraffung verfügen und mehr als eine einzelne Technik beherrschen.

Was kann mit einem Facelifting erreicht werden?

Im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses kommt es auch im Bereich des Gesichts zum Verlust von Haut- und Unterhautelastizität und zur Erschlaffung der tieferen Schichten, der Muskulatur und Bindegewebsplatte. Geht es nicht darum, oberflächliche mimische Falten zu glätten, sondern einen entstandenen Hautüberschuss zu korrigieren, stellen weniger eingreifende Massnahmen wie die Behandlung mit Botulinumtoxin-A (Botox), Eigenfett und Dermalfillern keine Alternative zum Facelifting dar.

Mit einem Facelift können Alterserscheinungen um ca. 10 Jahre zurückversetzt werden. Von diesem neuen Startpunkt aus altert die Haut selbstverständlich weiter. Zumeist besteht aber die Möglichkeit, das Facelifting nach 8 bis 10 Jahren zu wiederholen. Die Wahl eines erfahrenen und kompetenten Chirurgen sollte dazu führen, dass das Facelifting kein maskenhaftes Aussehen zur Folge hat.

 

Face Lift 01 Dr. Ristow

Welche Arten von Facelifting gibt es?

Das typische Facelifting gibt es nicht. Ein Facelifting richtet sich immer danach, welche Veränderungen Sie persönlich wünschen. Mit einer Straffung der Stirn werden die Augenbrauen angehoben und die Zornesfalten geglättet. Ein Schläfenlifting führt zusätzlich zu einer Straffung der Augenpartien. Beim Wangenlifting werden nicht nur die Falten in dieser Region entfernt, sondern es wird auch das Fettgewebe, das vom Jochbogen nach unten abgerutscht ist, wieder an Ort und Stelle gebracht. Bei der Straffung des Halses kann durch einen weiteren kleinen Hautschnitt unter dem Kinn überschüssiges Fett entfernt werden. Das sogenannte Minilifting spielt sich vorwiegend im Bereich der Schläfen ab und ist nur sinnvoll, wenn keine grossen Veränderungen beseitigt werden sollen.

Durchführung eines Faceliftings

Eine Gesichtsstraffung kann unterschiedlich durchgeführt werden. Zumeist erfolgt sie in Vollnarkose. Bei kleineren Eingriffen wie dem Minilifting kann aber auch eine örtliche Betäubung in Kombination mit einem Dämmerschlaf zur Wahl stehen. Das sogenannte Minilifting, das nur bei gering ausgeprägten Alterserscheinungen sinnvoll ist und zu keinen lang anhaltenden Ergebnissen führt, stellt einen vergleichsweise einfachen Eingriff dar.

Zumeist werden allerdings zugleich Schläfen, Wangen und Hals einer Straffung unterzogen und in diesem Zusammenhang auch die Muskulatur gekürzt. Das Lifting kann auch mit weiteren ästhetischen Eingriffen kombiniert werden, z.B. einer Lidplastik.

Oftmals beginnt der Schnitt in der Schläfenbehaarung ca. 5 cm hinter dem Haaransatz, geht vor dem Ohr vorbei und endet hinter den Ohren im Nacken. Dann wird die Haut vom darunter liegenden Gewebe gelöst und das Bindegewebe sowie die Muskulatur korrigiert. Auch die Fettpartien müssen bearbeitet und geformt werden, bevor die Wundränder verschlossen und Saugdrainagen ins Wundgebiet gelegt werden, um für einen Tag das sich bildende Sekret nach aussen abzuleiten.

Viele straffende Eingriffe sind heutzutage auch endoskopisch möglich, wodurch kleinere Schnitte ausreichen.

Vorbereitung auf ein Facelifting

Als Raucher sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Ihrem Termin das Rauchen einstellen, um das Risiko von Wundrandnekrosen zu vermeiden. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Schmerzmittel, wie z.B. Aspirin, verzichten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden. Wenn Sie Ihr Haar sehr kurztragen, sollten Sie es vielleicht etwas wachsen lassen, um die Operationsnarben besser kaschieren zu können.

Anästhesieform und Klinkaufenthalt bei einem Facelifting

Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. In Vollnarkose haben Sie als Patient und auch der Chirurg die notwendige Ruhe für die 3 bis 4 Stunden dauernde Feinarbeit. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag Ihres Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 5 bis 7 Tagen zu rechnen. Begrenzte kleine Eingriffe, wie etwa das Minilifting, können auch in örtlicher Betäubungund mit Sedierung erfolgen.

Nach der Gesichtsstraffung

In den ersten Wochen nach dem Facelifting ist mit Schwellungen, Blutergüssen, Spannungs- und Taubheitsgefühl im bearbeiteten Bereich zu rechnen. Die stärksten Schwellungen treten 1 bis 2 Tage nach dem Eingriff auf und können das Aussehen Ihres Gesichts vorübergehend stark verändern. Die Schwellungen bilden sich innerhalb der folgenden 2 bis 3 Wochen wieder zurück. Eine dauerhafte, durch Verletzung von Nerven bedingte Störung der Gesichtsmuskulatur ist nur extrem selten eine Folge eines Faceliftings.

Der Verband und die Drainagen werden nach 1 bis 2 Tagen entfernt. Die Zeitdauer bis zur völligen Regeneration kann je nach individueller Veranlagung und Ausmass des Eingriffs sehr unterschiedlich ausfallen. Nach der Operation sollten Sie sich auf jeden Fall für 5 bis 7 Tage völlige Ruhe gönnen. Cremes und Salben sollten in den ersten Tagen nach dem Facelifting vermieden werden. Direktes Sonnenlicht, Hitze, Sauna und Solarium gelten vier Wochen lang als Tabu.

Risiken und Komplikationen beim Facelifting

Leiden Sie unter Allergien, wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie dies dem Chirurgen in jedem Fall mitteilen. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden. Ausserdem sollten Sie es Ihrem Chirurgen mitteilen, wenn Sie eine starke Gewichtsreduktion planen, da sich dadurch das Ergebnis verändern kann.

Nach einem grossen Face- oder Stirnlifting kann das Hautgefühl vor den Ohren oder an der Stirn langfristig beeinträchtigt sein. Ein evtl. postoperativ auftretender Bluterguss kann den Heilungsprozess wesentlich verzögern und wird deshalb durch einen kleinen operativen Eingriff entfernt.

Unter der starken Spannung der Gesichtshaut kann es vereinzelt zu Haarausfall im Schläfenbereich kommen. Die Haare wachsen jedoch während der nächsten Monate wieder nach.

Durchblutungsstörungen der Haut als Folge von übermässigem Nikotingenuss können zu Wundrandnekrosen und auffälligen Narben führen. Diese müssen gegebenenfalls nachbehandelt werden. Stellen sich nach einem Facelift bakterielle Infektionen ein, kann dies durch die verzögerte, sekundäre Heilung der Wunde zu breiteren Narben führen. Diese können durch einen erneuten kleinen Eingriff korrigiert werden.

Schädigungen der Gesichtsnerven, die in fachkundigen Händen nahezu ausgeschlossen sind, regenerieren sich im Allgemeinen innerhalb von 3 bis 6 Monaten. Vereinzelt kann es zu Läsionen von Haut- und Muskelnerven kommen, die sich aber selbsttätig innerhalb von Wochen bis Monaten wieder regenerieren. Eine permanente, durch Nervenverletzungen bedingte Störung der Gesichtsmuskulatur ist eine extrem seltene Komplikation.

Fazit zum Facelifting

Mit einem Facelifting wird die Haut gestrafft, und Ihr Aussehen verjüngt sich. Der natürliche Alterungsprozess der Haut lässt sich jedoch auch durch ein Lifting nicht aufhalten, doch können die Alterserscheinungen um ca. 10 Jahre zurückversetzt werden.

Wiel ange das Ergebnis eines Liftings anhält, ist von Ihren individuellen Anlagen und der Beschaffenheit Ihres Gewebes abhängig. Normalerweiseist es kein Problem, die Operation nach 8 bis 10 Jahren zu wiederholen. Um Ihre natürliche Mimik zu erhalten, werden Ihnen auch nach dem Eingriff einige Fältchen bleiben. Würden rigoros alle Falten geglättet, erhielten Sie ein maskenhaftes Aussehen. Hier sind das Können und die Erfahrung Ihres Chirurgen ganz entscheidend für den Erfolg der Operation.

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