Skoliosechirurgie - Spezialist für Skoliose-OP finden

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Skoliosechirurgie - Weitere Informationen

Spezialisten für Skoliosechirurgie - Qualifikationen und Leistungsspektrum von Skoliosechirurgen

Skoliose ist eine meist angeborene Wirbelsäulenfehlbildung, bei der die Wirbelsäule unnatürlich verformt ist. Neben Schiefhaltung und Schmerzen kann diese Wirbelsäulendeformation auch die inneren Organe beeinträchtigen. Die Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen wie der Skoliose kann konservativ über Physiotherapie und ein spezielles Korsett erfolgen, bei starken Verkrümmungen und zunehmender Verschlechterung ist allerdings eine Skoliose-OP erforderlich. Da eine Skoliose-Operation kein einfacher Eingriff ist, gehört die Skoliose-OP in die Hände eines Spezialisten für Skoliosechirurgie.

Was ist Skoliose?

Skoliose ist eine chronische Wirbelsäulenerkrankung, bei der die Wirbelsäule seitlich gekrümmt ist und die Wirbelkörper gedreht sind. Wird die Wirbelsäulendeformation nicht behandelt, verschlimmert sie sich im Laufe der Zeit. Durch diese Wirbelsäulenverformung entwickeln die Betroffenen Schmerzen, und es kommt zu Bewegungseinschränkungen. Optisch kann sich die Skoliose beispielsweise dadurch zeigen, dass eine Schulter tiefer liegt als die andere oder ein Schulterblatt weiter herausragt. Des Weiteren ist die Skoliose durch Verformung und Verkürzung des Rumpfes gekennzeichnet. Als Folge davon kann es bei schwerer Wirbelsäulendeformation zu Beeinträchtigungen der inneren Organe kommen, was sich wiederum negativ auf das Herz-Kreislauf-System und die Lungenfunktion (Kurzatmigkeit, Herzprobleme etc.) auswirken kann. Die Ursache für diese Wirbelsäulenerkrankung ist in den meisten Fällen unbekannt, in der Regel handelt es sich um eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule.

Welche Fachärzte sind Spezialisten für die operative Behandlung einer Skoliose?

Wirbelsäulenerkrankungen gehören in die Hände eines erfahrenen Spezialisten. Skoliose-Spezialisten sind häufig Fachärzte für Orthopädie, Kinderorthopädie oder Wirbelsäulenchirurgie. Eine Skoliose-OP ist kein einfacher operativer Skoliose-Eingriff. Daher sollte eine Skoliose-Operation nur von Chirurgen / Orthopäden durchgeführt werden, die über die entsprechende Erfahrung in der Skoliosechirurgie verfügen.

Welche Diagnoseverfahren setzen Spezialisten für Skoliose ein?

Da die Skoliose meist eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule ist, zeigen bereits Kinder und Jugendliche erste Hinweise auf eine Wirbelsäulenverformung. Zwar ist diese Wirbelsäulendeformation in jungen Jahren in der Regel noch nicht besonders stark ausgeprägt, doch mit dem Wachstum der Wirbelsäule nimmt die Wirbelsäulenverformung deutlich zu. Deshalb ist es wichtig, dass die Diagnose frühzeitig im Kindes- und Jugendalter gestellt wird.

Die klinische Untersuchung ist bei der Diagnose von Wirbelsäulenerkrankungen besonders wichtig. So kann ein erfahrener Arzt bereits durch körperliche Untersuchung feststellen, ob der Patient an der Wirbelsäulendeformation Skoliose erkrankt ist. Hierzu beugt sich der Patient nach vorne und lässt die Arme nach unten hängen. Wenn der Arzt nun von hinten über den Rücken des Patienten blickt, erkennt er an eventuell bestehenden Asymmetrien (Verlauf der Wirbelsäule, Schulterblätter, einseitig verstärkte Lendenmuskulatur etc.) eine beginnende Skoliose.

Findet der Arzt einen Hinweis auf eine Wirbelsäulenverformung, schliesst sich eine Röntgen-Untersuchung an. Anhand einer Röntgen-Aufnahme der gesamten Wirbelsäule von vorne und von der Seite lässt sich das Ausmass der Wirbelsäulendeformation erkennen. Daraus lässt sich dann auch ableiten, wie stark sich die Wirbelsäulenverformung zukünftig verschlechtern und welche Therapie erforderlich sein wird. Da eine Röntgen-Untersuchung immer mit einer Strahlenbelastung einhergeht, sollte diese Untersuchung nicht in zu engen zeitlichen Abständen durchgeführt werden. Zum Ausmessen des Krümmungswinkels kann auch mit einer geringeren Strahlendosis gearbeitet werden. In spezialisierten Zentren stehen auch alternative Verfahren wie die computergestützte dreidimensionale lichtoptische Vermessung (Videorasterstereographie) des Rückenprofils zur Verfügung.

Welche Behandlungsmethoden kommen zum Einsatz?

Die Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen wie der Skoliose hängt vom Schweregrad der Wirbelsäulendeformation und dem Alter ab. Ist die angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule nur gering ausgeprägt, ist in der Regel keine Therapie erforderlich. Um ein weiteres Fortschreiten der Wirbelsäulenverformung zu verhindern, ist ab einem bestimmten Verformungsgrad Physiotherapie (Krankengymnastik) notwendig. Zusätzlich zur Physiotherapie kann der Skoliose-Spezialist eine Korsetttherapie empfehlen, bei der über ein individuell angepasstes Korsett eine weitere Verschlechterung bis zum Wachstumsende verhindert und die bestehende Krümmung verbessert werden sollen.

Bei einem sehr starken Krümmungsgrad kann eine Skoliose-Operation notwendig werden. Eine Skoliosechirurgie ist immer dann angezeigt, wenn die konservativen Verfahren keine Wirkung mehr zeigen, sich die Skoliose weiter verschlechtert und die Schmerzen nicht anderweitig beherrschbar sind. Ziel einer Skoliose-OP ist es, die Wirbelsäule zu begradigen und die Schmerzen zu reduzieren. Bereits bei Kindern mit einer sehr starken Wirbelsäulenverformung kann solch ein Skoliose-Eingriff erforderlich sein. Verschiedene Verfahren der Skoliosechirurgie stehen für die operative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen wie der Skoliose zur Verfügung. Bei einer Skoliose-OP wird ein metallisches Schrauben-Stab-System eingebracht, das die Wirbelsäulenverformung korrigiert. Durch solch eine Skoliose-Operation wird die Wirbelsäule so versteift, dass ein Korsett nach dem Skoliose-Eingriff in aller Regel nicht mehr benötigt wird.

Die Skoliose-OP ist eine aufwendige und grosse Operation, die auch mit Risiken verbunden ist. Je stärker die Krümmung desto schwieriger ist der Skoliose-Eingriff. In den erfahrenen Händen eines Spezialisten für Skoliosechirurgie sind jedoch die Komplikationen einer Skoliose-OP, wie Lockerung des Implantats oder neurologische Ausfälle, selten.

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