Knieprothese - Medizinische Experten

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Empfohlene Experten für Knieprothesen - Leistungsspektrum von Spezialisten für Knieprothesen

Eine Knieprothese ist ein künstliches Kniegelenk, das meist bei Kniearthrose eingesetzt wird, wenn andere therapeutische Massnahmen versagt haben. Je nach Ausmass der Arthrose müssen entweder nur einzelne Gelenkteile durch eine Schlittenprothese oder einen Oberflächenersatz ersetzt oder das ganze Kniegelenk durch eine Knie-TEP durch die Knieprothese-Spezialisten ersetzt werden. Die Verankerung erfolgt mit Knochenzement oder seltener zementfrei. Die Patienten können meist schon einige Wochen nach der Operation das Knie wieder gut im Alltag belasten.

Was ist eine Knieprothese?

Eine Knieprothese (künstliches Kniegelenk, Knie-Endoprothese) ist ein teilweiser oder kompletter (Knie-Totalendoprothese = Knie-TEP) Ersatz für das Kniegelenk. Das Einsetzen einer Kniegelenkendoprothese ist einer der am häufigsten durchgeführten orthopädischen Eingriffe in Deutschland. Vor allem Patienten mit Arthrose im Knie profitieren durch diese Operation, die die Funktionsfähigkeit des Kniegelenks wieder hergestellt und die Lebensqualität deutlich erhöht. Die Haltbarkeit einer Knie-Endoprothese wird mit 15 Jahren oder länger angegeben

Wann wird eine Knieprothese implantiert/eingesetzt? (z.B. Kniearthrose)

Der häufigste Grund, warum ein künstliches Kniegelenk eingesetzt werden muss, ist eine Arthrose im Knie (Gonarthrose), also ein mit Schmerzen verbundener, krankhafter Verschleiss im Kniegelenk. Zu einer Kniearthrose kann es aus mehreren Gründen kommen, so zum Beispiel

  • nach Knochenbrüchen und Knieverletzungen (an Meniskus und Kreuzband), die nicht rechtzeitig oder adäquat versorgt wurden
  • durch Fehlstellungen im Knie (wie O-Beine und X-Beine)
  • als Folge von Erkrankungen, wie rheumatischen Krankheiten
  • bei Übergewicht.

Kann die Kniearthrose nicht durch anderweitige konservative und gelenkerhaltende Massnahmen behandelt werden und ist die Lebensqualität des Patienten durch die zunehmenden Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit im Knie reduziert, wird der Arzt die Implantation einer Knie-Endoprothese in Erwägung ziehen.

In seltenen Fällen können neben der Arthrose auch Krankheiten wie Hämophilie, Gicht, Knochennekrosen und Entzündungen eine Kniegelenksprothese erforderlich machen.

Was für Knieprothesen gibt es?

Je nach Ausmass der Kniearthrose und den Bedürfnissen des Patienten haben die Knieprothese-Spezialisten mehrere Prothesen zur Auswahl. Grundsätzlich wird in der Endoprothetik die Knie-Vollprothese (Knie-TEP, vollständiges künstliches Kniegelenk) von dem Teilgelenkersatz, sog. Schlittenprothese, unterschieden:

  • Bei der Schlittenprothese wird nur ein Teil, meist die Innenseite, des Kniegelenks ausgetauscht. Dadurch lässt sich häufig die normale Beweglichkeit wieder herstellen.
  • Dagegen wird bei der Knie-TEP das komplette Kniegelenk entfernt und ein neuer Gelenkkopf und eine neue Gelenkpfanne aus künstlichen Materialien eingesetzt.

Zusätzlich kann eine Knie-Endoprothese in eine achsgeführte Knieprothese und einen Oberflächenersatz differenziert werden:

  • Die achsgeführte Knieprothese zeichnet sich dadurch aus, dass die Bestandteile des künstlichen Kniegelenks über einen Keil in den Knochen befestigt werden.
  • Beim Oberflächenersatz werden nur die verschleissten Gelenkoberflächen durch Materialen ersetzt, die auf der einen, zum Knochen gewandten Seite mit dem Knochen verwachsen und die auf der anderen Seite ein gutes Gleiten mit dem Gegenstück ermöglichen.

Während die Verankerung des künstlichen Kniegelenks bei der meist verwendeten zementierten Knieprothese mit einem speziellen Knochenzement (antibiotikahaltiger, schnell aushärtender Kunststoff) fest im oder am Knochen erfolgt, wird eine zementfreie Knieprothese lediglich eingepresst und verklemmt. Langfristig soll das künstliche Kniegelenk dann aber einwachsen.

Wie läuft die Operation bei der Implantation einer Knieprothese ab?

Der Arzt entscheidet vor der Knie-Operation gemeinsam mit dem Patienten, welche Knie-Endoprothese (Schlittenprothese oder Knie-TEP, Oberflächenersatz oder achsgeführte Knieprothese) implantiert und welche Verankerung (zementiert oder zementfrei) gewählt werden soll. Nach sorgfältiger Planung führen die Knieprothese-Spezialisten die Operation stationär unter Voll- oder Teilnarkose durch. Der Arzt legt das Gelenk frei, entfernt die verschlissenen Gelenkteile und passt den Knochen an das einzusetzende künstliche Kniegelenk so an, dass es optimal sitzt. Die Schlittenprothese wird einzementiert. Der Oberflächenersatz wird zur einen Seite meist einzementiert, zur anderen Seite zementfrei verankert. Die Operation dauert je nach Kniegelenksprothese zwischen einer und 2,5 Stunden. Gegen die postoperativen Schmerzen erhalten die Patienten bereits während der Operation einen Schmerzkatheter in den Oberschenkel gelegt.

Welche Fachärzte und Spezialkliniken führen eine Knieprothese-Operation durch?

Knieprothese-Spezialisten sind in der Regel Fachärzte der Orthopädie, Kniechirurgie, Unfallchirurgie und Endoprothetik. Spezielle Kliniken für Knieprothese sind meist orthopädische Kliniken sowie Kliniken für Unfallchirurgie.

Wie sieht die Nachbehandlung nach der Implantation einer Knieprothese aus?

Da die postoperativen Schmerzen durch die während der Operation begonnene Schmerztherapie geringer sind, können die Patienten bereits am Tag nach der Operation erste passive Bewegungsübungen durchführen. Auch kann dann schon mit physiotherapeutischen Übungen begonnen werden, erste Schritte können mit Unterstützung versucht werden. Dem 6- bis 10-tägigen Krankenhausaufenthalt schliesst sich eine 3- bis 4-wöchige ambulante oder stationäre Rehabilitation an. Nach einigen Wochen können die meisten Patienten das Kniegelenk wieder gut belasten. Der Arzt wird dann auch entscheiden, ob und wann schonende Sportarten wieder ausgeübt werden dürfen. Kontaktsportarten sollten aber auf Dauer vermieden werden.

Wie finde ich die „beste Klinik“ für die Implantation einer Knieprothese?

Eine Klinik als „beste Klinik“ oder „Top Klinik“ für eine Knieprothesen-Operation zu bezeichnen ist nicht möglich. Sehr wohl gibt es Ärzte und Kliniken, die sich auf die Implantation von Knieprothesen spezialisiert haben und über grosse Erfahrung verfügen. Diese Experten finden Sie im Leading Medicine Guide.

Was macht unsere Ärzte zu Spezialisten für eine Knieprothesen-Operation?

Im Leading Medicine Guide werden nur ausgewählte hochqualifizierte medizinische Experten und Spezialisten präsentiert. Alle gelisteten Ärzte haben eine hohe fachliche Expertise, verfügen über exzellente Erfahrungen im Bereich der Implantation künstlicher Kniegelenke und erfüllen die strengen Aufnahmekriterien des Leading Medicine Guide.

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