Gallensteine entfernen - Experten für die Behandlung u. Operation von Gallensteinen

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Gallensteine - Weitere Informationen

Was sind Gallensteine?

Gallensteine sind kleine, steinartige Gebilde, die sich aus der Gallenflüssigkeit verfestigt haben. Ungefähr jeder sechste leidet unter Gallensteinen, etwa 2/3 davon sind Frauen. Allerdings leiden nur etwa ein Viertel der Betroffenen tatsächlich unter Beschwerden.

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Die Gallenstein-OP und Entfernung der Gallenblase

So lange der Patient keine Beschwerden hat, ist eine Gallenblasen-Op nicht notwendig. Erst wenn Symptome wie Übelkeit, Völlegefühl und Schmerzen oder eine Gallenkolik auftreten, müssen die Gallensteine entfernt werden.

Heutzutage ist die Cholezystektomie (die operative Herausnahme der Gallenblase) kein grosser Eingriff mehr, denn es wird die sogenannte Schlüssellochmethode angewandt. Hierzu werden über mehrere kleine, etwa 3 Millimeter grosse Schnitte in der Bauchdecke die zur Operation notwendigen Instrumente wie Kamera, Lichtquelle und Operationswerkzeug in den Bauchraum eingeführt. Diese Art der Operation ist auch als Laparoskopie (Bauchspiegelung) bekannt. Auf einem an die Kamera angeschlossenen Monitor kann der Arzt während der Operation den Bauchraum einsehen und so die komplette Gallenblase samt der Steine entfernen, ohne einen grossen äusseren Schnitt setzen zu müssen. Die recht kleinen Schnitte für die Operationsinstrumente heilen in der Regel recht zügig und mit geringen Schmerzen ab und hinterlassen allenfalls sehr kleine Narben.

Vor einer Gallenblase-OP kann eventuell auch die endoskopische Entfernung von der Steine aus dem Gallengang angebracht sein. Hierfür wird die ERCP Methode (endoskopisch-retrograde Cholangio-Pankreatikografie) angewandt, bei der ein Endoskop über die Speiseröhre, Magen und Dünndarm direkt in den Gallengang eingeführt wird. Kleinere Gallensteine, die den Gallengang blockieren, können nun über das Endoskop mit einer kleinen Zange entfernt werden.

Bei sehr kleinen Steinen, die direkt in der Gallenblase liegen, gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit, diese von aussen durch eine Stosswellentherapie per Ultraschall zu zertrümmern. Dieses Verfahren nennt sich extrakorporale Stosswellenlithotripsie (ESWL). Bei der Zertrümmerung entstehen recht kleine Steinsplitter, die entweder von selbst über den Gallengang ausgeschwemmt werden oder durch eine zusätzliche Gabe von oralen Medikamenten komplett aufgelöst werden. Die ESWL behebt allerdings auf Dauer nicht die Ursache, denn Gallensteine können nach ihrer Zertrümmerung immer wieder auftreten. Deshalb kommt die Steinzertrümmerung heute nur dann noch in Betracht, wenn aufgrund anderer Begleitumstände eine endoskopische Entfernung der Gallenblase nicht durchgeführt werden kann.

Welche Gallenstein-Operation am besten geeignet ist, um die Beschwerden zu lindern, hängt natürlich von der Lage und Grösse der Gallensteine sowie von der allgemeinen Verfassung der darunter leidenden Person ab.

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