Kardiologie: Erfahrene Experten für dieses Fachgebiet

Sie sind auf der Suche nach einem medizinischen Experten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z. B. Herzrhythmusstörungen, Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz oder Bluthochdruck? Hier finden Sie medizinische Spezialisten in Kliniken und Praxen im Fachbereich Kardiologie in der Schweiz. Die gelisteten Kardiologen sind Experten auf ihrem Gebiet. Sie wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt. Bitte wählen Sie einen Standort oder Behandlungsschwerpunkt aus. Die Experten freuen sich über Ihre Kontaktaufnahme.

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Kardiologie - Weitere Informationen

Spezialisten für Kardiologie - Qualifikationen und Leistungsspektrum von Kardiologen

Die Kardiologie gehört zur Inneren Medizin und beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und Herzfehler. Kardiologie-Spezialisten werden Kardiologen genannt, also Ärzte die eine Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie absolviert haben. Neben dem EKG spielt insbesondere die Echokardiographie eine wichtige Rolle in der apparativen Diagnostik. Operative Eingriffe am Herzen werden normalerweise an einer kardiologischen Klinik durchgeführt. Das Leistungsspektrum von kardiologischen Kliniken ist breit. Es reicht von einfachen Kathetereingriffen bis hin zu komplexen Herztransplantationen. Schwerpunkte der konservativen Therapie sind Arzneimittel.

Was ist die Kardiologie?

Als Teilgebiet der Inneren Medizin befasst sich die Kardiologie mit der Erkennung sowie konservativen und interventionellen (operativen) Behandlung von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs, der herznahen Gefässe sowie des Herzbeutels (Perikards). Die Kinder-Kardiologie ist nicht der Inneren Medizin wie bei den Erwachsenen, sondern der Kinder- und Jugendmedizin angegliedert.

Was sind Spezialisten für Kardiologie und was ist ihr Leistungsspektrum?

Kardiologie-Spezialisten tragen in der Regel die Bezeichnung Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie (sog. Kardiologen). Hierfür müssen die angehenden Kardiologen eine entsprechende Weiterbildung über mindestens 6 Jahre in der Inneren Medizin und Allgemeinmedizin sowie in der Kardiologie einschliesslich der internistischen Intensivmedizin absolviert haben. Das Leistungsspektrum umfasst zum Beispiel:

  • die Erkennung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und Herzfehler)
  • die medikamentöse und apparative antiarrhythmische Therapie
  • die Durchführung und Beurteilung diagnostischer Herzkatheteruntersuchungen
  • therapeutische Koronarinterventionen (z.B. PTCA, Stentimplantationen)
  • Durchführung und Beurteilung von Angiokardiographien und Koronarangiographien
  • die Schrittmachertherapie und -nachsorge
  • die intensivmedizinische Basisversorgung

In einer Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer ist vorgeben, welche Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wie häufig durchgeführt werden müssen. So müssen die zukünftigen Kardiologen beispielsweise mindestens 500 Echokardiographien unterschiedlichster Art und mindestens 300 Linksherzkatheteruntersuchungen durchgeführt haben.

Welche Krankheiten werden von Kardiologen / Spezialisten für Kardiologie behandelt?

Die Behandlung / Therapie von angeborenen und erworbenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehört in die Hände eines erfahrenen Kardiologie-Spezialisten (Kardiologen) oder bei entsprechender Schwere der Erkrankung in eine Klinik für Innere Medizin / Kardiologie. Wichtige Erkrankungen, die von Kardiologen behandelt werden, sind

Welche Diagnoseverfahren setzen Spezialisten für Kardiologie ein?

Zu Beginn jeder Untersuchung stehen in der Regel die Anamnese und die klinische Untersuchung. Um eine Verdachtsdiagnose zu bestätigen bzw. Ursachen für die Beschwerden zu finden und das Ausmass der Erkrankung festzustellen, können in den Kliniken oder beim niedergelassenen Kardiologie-Spezialisten verschiedene technische Verfahren zur Anwendung kommen. Dazu gehört insbesondere die Ableitung der elektrischen Signale des Herzens, die als einfaches EKG oder über einen längeren Zeitraum als Langzeit-EKG durchgeführt wird. Dadurch lassen sich Hinweise auf verschiedene Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen und Herzrhythmusstörungen erlangen. Da sich manche Störungen nur unter körperlicher Belastung zeigen, kann auch ein Belastungs-EKG erforderlich sein. Dies spielt insbesondere bei der koronaren Herzerkrankung eine Rolle. Mithilfe einer Röntgenuntersuchung des Brustkorbs lassen sich Herzhöhlen, Hauptschlagader sowie der Zustand der Lunge, was insbesondere bei Herzinsuffizienz wichtig ist, beurteilen. Herzhöhlen und Herzklappen lassen sich auch gut mit der Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung) darstellen. Weitere wichtige Untersuchungen sind

  • Myokardszintigraphie zur Darstellung des Herzmuskels
  • Radionuklidventrikulographie zur Darstellung des Schlagens der Herzkammer
  • Herzkatheteruntersuchung zur Bestimmung des Drucks in den Herzhöhlen und an den Herzklappen sowie zur Funktionsprüfung des Herzens
  • Koronarangiographie zur Darstellung der Herzkrankgefässe
  • Intravaskulärer Ultraschall (IVUS)

Welche Behandlungen/Therapien kommen in der Kardiologie zum Einsatz?

Für die Behandlung / Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen je nach Ursache und Schwere der Störung konservative Behandlungen und operative Behandlungen zur Verfügung. Schwerpunkte der konservativen Therapie sind

  • Behandlung mit Medikamenten, wobei die wichtigsten Medikamentengruppen u.a. Nitrate und Molsidomin, Betarezeptorenblocker, Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer sowie Diuretika sind
  • Therapie einer möglichen Grunderkrankung
  • Beendigung / Umstellung von schädigenden Lebensgewohnheiten
  • Elektrokardioversion (Elektrobehandlung, „Elektroschock“) bei manchen Herzrhythmusstörungen
  • Bewegungstherapie zur Verbesserung der Herzleistung

Operative Eingriffe werden in der Regel an Kliniken durchgeführt. So stehen an einer Klinik alle für den Notfall erforderlichen Apparate und erfahrenes Personal zur Verfügung. Die meisten kardiologischen Kliniken haben auch ein sog. Katheter-Labor, in dem nicht nur Herzkatheteruntersuchungen (Koronarangiographie), sondern auch operative Katheterbehandlungen durchgeführt werden. Zu den operativen Optionen in der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen beispielsweise:

  • Ballonaufdehnung (Ballondilatation) und Stent-Implantation von Herzkrankgefässen sowie Rotablation zur Abtragung von sehr harten und verkalkten Engstellen der Herzkranzgefässe bei der koronaren Herzkrankheit
  • Katheterablation (Verödungstherapie) bei Herzrhythmusstörungen
  • Implantation einer künstlichen Herzklappe, Implantation eines Klappen-Klipps, Aufdehnung einer verengten Herzklappe (Klappensprengung) bei einem Herzklappenfehler (Herzfehler)
  • Kathetergeführter Verschluss eines persistierenden Foramen ovale und eines Vorhofseptumdefekts (Herzfehler)
  • Implantation von Herzschrittmachern, Defibrillatoren und kardialen Resynchronisationsschrittmachern bei Herzinsuffizienz
  • Herztransplantation bei Herzinsuffizienz

Wie finde ich die „beste Klinik“ für Kardiologie in der Schweiz?

Eine Klinik als „beste Klinik“ oder „Top Klinik“ für Kardiologie zu bezeichnen ist nicht möglich. Sehr wohl gibt es Ärzte und Kliniken, die sich auf die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spezialisiert haben und über grosse Erfahrung verfügen. Diese Experten für Kardiologie finden Sie im Leading Medicine Guide.

Was macht unsere Ärzte zu Spezialisten für Kardiologie?

Im Leading Medicine Guide werden nur ausgewählte hochqualifizierte medizinische Experten und Spezialisten aus der Schweiz präsentiert. Alle gelisteten Ärzte haben eine hohe fachliche Expertise, verfügen über exzellente Erfahrungen im Bereich Kardiologie und erfüllen die strengen Aufnahmekriterien des Leading Medicine Guide.

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