Herzrhythmusstörungen - Medizinische Experten

Hier finden Sie medizinische Experten in Kliniken und Praxen im Fachbereich Herzrhythmusstörungen in der Schweiz. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.
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Weitere Informationen über Herzrhythmusstörungen und Spezialisten für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Bei Herzrhythmusstörungen ist die normale Herzschlagabfolge durch organische (erworbene oder angeborene) oder äussere Faktoren gestört. Patienten empfinden dabei häufig Herzstolpern, Herzklopfen, Herzrasen, Extrasystolen oder Pausen im Herzschlag. Das EKG ist für die Herzrhythmusstörungen-Diagnose entscheidend. Abhängig von der Ursache, der Art und der Schwere der Störungen erfolgt die Herzrhythmusstörungen-Behandlung konservativ medikamentös oder invasiv (Herzschrittmacher, Defibrillator, Katheterablation, Herzoperation).

Was sind Herzrhythmusstörungen und welche gibt es?

Unter Herzrhythmusstörungen, die auch Arrhythmien genannt werden, versteht man eine krankhaft veränderte Herzschlagabfolge, bei der die Erregungsbildung oder Erregungsausbreitung im Herz gestört ist. So kann der Herzschlag im Vergleich zum Normalzustand verlangsamt sein, dann liegt eine Bradykardie vor. Ist der Herzschlag zu schnell, spricht man von einer Tachykardie. Daneben kann es aber auch zu einem unregelmässigen Herzschlag mit Extraschlägen des Herzens (Extrasystolen) kommen.

Die Herzrhythmusstörungen werden nach ihrem Entstehungsort (Vorhof, Herzkammer, AV-Knoten, Sinusknoten oder Erregungsleitungssystem) eingeteilt. So sprechen die Spezialisten für Herzrhythmusstörungen beispielsweise von Vorhofflattern und Vorhofflimmern, von Kammerflattern und Kammerflimmern oder von AV-Blockierungen und Störungen im Sinusknoten. Nicht jede Arrhythmie ist gefährlich (wie z.B. Kammerflimmern und ventrikuläre Tachykardie), es gibt auch ungefährliche Herzrhythmusstörungen.

Ursachen von Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen-Ursachen können durch angeborene oder erworbene Erkrankungen oder durch äussere Einflüsse entstehen. Zu den angeborenen Erkrankungen zählen u.a. angeborene Herzmuskel-Erkrankungen (Kardiomyopathien), angeborene Herzfehler und Herzklappenfehler sowie Ionenkanalstörungen. Als erworbene Herzrhythmusstörungen-Ursachen können Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit, Schilddrüsen-Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzmuskelentzündung und Elektrolytstörungen für Arrhythmien verantwortlich sein. Äussere Herzrhythmusstörungen-Ursachen sind beispielsweise übermässiger Alkohol- und Koffeinkonsum, Medikamentennebenwirkungen, Nervosität und Infektionen.

Symptome und Beschwerden bei Herzrhythmusstörungen

Manche Patienten haben keine Beschwerden. Andere wiederum nehmen die veränderte Herzschlagabfolge als Herzstolpern, Herzklopfen, Herzrasen oder durch die Pausen im Herzschlag wahr. Herzrhythmusstörungen-Symptome können bei zu langsamem Herzschlag Müdigkeit, Leistungsschwäche, Übelkeit, Schweissausbrüche, Sehstörungen, Schwindel und Ohnmacht, bei zu schnellem Herzschlag Schmerzen in Herz und Brust, Herzenge, Atemnot, aber auch Schwindel, Benommenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit sein. Herzinfarkt, plötzlicher Herztod, Gefässverschlüsse, Schlaganfall und Herzinsuffizienz (Herzschwäche) sind gefürchtete Komplikationen einiger Arrhythmien.

Diagnose von Herzrhythmusstörungen

Die Herzrhythmusstörungen-Diagnose erfolgt auf Basis der Beschwerden, einer körperlichen Untersuchung, so ertastet der Arzt den Puls und hört das Herz ab, und insbesondere mithilfe eines Elektrokardiogramms (EKG). Durch das Aufzeichnen der elektrischen Ströme des Herzens im EKG lasst sich häufig eine Arrhythmie sofort erkennen. Treten die arrhythmischen Zustände allerdings selten oder unregelmässig auf, wird der Herzrhythmus mit einem Langzeit-EKG-Gerät über 24 oder mehr Stunden aufgezeichnet. Als Alternative oder Ergänzung zum Langzeit-EKG kann der Ereignisrekorder eingesetzt werden, der vom Patienten dann gestartet wird, wenn er eine Störung des Herzschlags wahrnimmt. Aus dem aufgezeichneten EKG können die Spezialisten für Herzrhythmusstörungen herauslesen, ob eine Arrhythmie vorliegt und um welche Art es sich handelt. Ggf. schliessen sich weitere Untersuchungen an, um die Ursache der Arrhythmie zu finden.

Therapie / Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Die Therapie richtet sich nach der Art und der Ursache der Störung sowie der Schwere der Beschwerden. Liegt der Arrhythmie eine organische Ursache zugrunde, so muss auch diese behandelt werden.

  • Medikamente zur Herzrhythmusstörungen-Behandlung werden als Antiarrhythmika bezeichnet. Mit der Gabe solcher Medikamente lässt sich in unterschiedlicher Weise die Bildung und Weiterleitung der elektrischen Erregungen und damit die Herzfrequenz beeinflussen.
  • Ein Herzschrittmacher wird in der Regel dann implantiert, wenn der Herzschlag zu langsam ist. Durch elektrische Impulse gibt er dem Herz die Herzfrequenz vor.
  • Ein Defibrillator wird bei immer wieder auftretenden gefährlichen Arrhythmien implantiert. Er erkennt bedrohliche Störungen und beendet diese durch elektrische Impulse.
  • Über eine Herzkatheterablation werden die erkrankten Bereiche (z.B. bei Vorhofflimmern) im Herz verödet und so die gestörte Erregungsleitung unterbunden.
  • Über eine Herzoperation (z.B. eine Bypass-Operation) werden die Zustände am Herz, die zu einer verminderten Durchblutung und damit indirekt zu einer Arrhythmie geführt haben, beseitigt.

Welche Fachärzte und Spezialkliniken behandeln Herzrhythmusstörungen?

Spezialisten für Herzrhythmusstörungen sind Fachärzte für Kardiologie (Herzkrankheiten). Je nach Ursache der Störungen können weitere Fachärzte wie Endokrinologen oder Herzchirurgen und Gefässchirurgen hinzugezogen werden. Speziellen Kliniken für Herzrhythmusstörungen sind meist Kliniken für Kardiologie.

Wie finde ich die „beste Klinik“ für Herzrhythmusstörungen in der Schweiz?

Eine Klinik als „beste Klinik“ oder „Top Klinik“ für Herzrhythmusstörungen zu bezeichnen ist nicht möglich. Sehr wohl gibt es Ärzte und Kliniken, die sich auf die Behandlung von Herzrhythmusstörungen spezialisiert haben und über grosse Erfahrung verfügen. Diese Experten finden Sie im Leading Medicine Guide.

Was macht unsere Ärzte zu Spezialisten für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen?

Im Leading Medicine Guide werden nur ausgewählte hochqualifizierte medizinische Experten und Spezialisten aus der Schweiz präsentiert. Alle gelisteten Ärzte haben eine hohe fachliche Expertise, verfügen über exzellente Erfahrungen im Bereich Herzrhythmusstörungen und erfüllen die strengen Aufnahmekriterien des Leading Medicine Guide.