Reproduktionsmedizin: Informationen und medizinische Spezialisten

Hier finden Sie medizinische Experten in Kliniken und Praxen im Fachbereich Reproduktionsmedizin. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.
Bitte wählen Sie einen Standort oder Behandlungsschwerpunkt aus. Die Experten freuen sich über Ihre Kontaktaufnahme.

Übersicht

Empfohlene Spezialisten

Behandlungsschwerpunkte

Reproduktionsmedizin - Weitere Informationen

Spezialisten für Reproduktionsmedizin - Qualifikationen und Leistungsspektrum von Kinderwunsch-Spezialisten

Experten der Reproduktionsmedizin behandeln Störungen der natürlichen Fortpflanzung. Unerfüllter Kinderwunsch kann Ursache verschiedenster Störungen beim Mann oder / und der Frau sein. Die moderne Medizin hat deshalb Verfahren der assistierten Befruchtung und der künstlichen Befruchtung entwickelt, um Paaren den Kinderwunsch erfüllen zu können. An Kliniken, Kinderwunschzentren und Praxen werden nach Klärung der zugrundeliegenden Ursache beispielsweise Hormontherapie, In-Vitro-Fertilisation, Insemination (intrauterine Insemination) und intrazytoplasmatische Spermieninjektion angeboten.

Was versteht man unter Reproduktionsmedizin?

Die Reproduktionsmedizin ist ein medizinisches Spezialgebiet, das sich mit der natürlichen Fortpflanzung (Reproduktion) sowie der Erkennung und Behandlung von Störungen der Fortpflanzung, den sog. Fertilitätsstörungen, befasst. Schwerpunkt der Spezialisten für Reproduktionsmedizin ist die assistierte Fortpflanzung, also die Behebung der Ursachen einer Unfruchtbarkeit, um so eine Schwangerschaft herbeizuführen. Die Reproduktionsmedizin ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, in das neben der Gynäkologie auch die Andrologie („Männerheilkunde“), die Urologie und die Genetik eingehen.

Welche Fachärzte sind Kinderwunsch-Spezialisten?

Kinderwunsch-Spezialisten sind in der Regel Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit dem Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Hierfür haben die Reproduktionsmediziner eine entsprechende Weiterbildung absolviert. Anhand von Art und Anzahl vorgegebener Untersuchungen und Therapien erlangen Kinderwunsch-Spezialisten umfangreiche Erfahrungen rund um die Erkennung und Behandlung geschlechtsspezifischer endokriner, neuroendokriner und fertilitätsbezogener Funktionen, Fehlfunktionen und Erkrankungen sowie von Fehlbildungen des inneren Genitale in der Pubertät, der Adoleszens und der fortpflanzungsfähigen Phase. So müssen Reproduktionsmediziner zum Beispiel mindestens 100 assistierte Fertilisationsmethoden einschliesslich Verfahren wie hormonelle Stimulation, Insemination (intrauterine Insemination), In-Vitro-Fertilisation (IVF) und intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) durchgeführt haben.

Wann und warum wird die Reproduktionsmedizin eingesetzt?

Unerfüllter Kinderwunsch bzw. ungewollte Kinderlosigkeit, Unfruchtbarkeit (Sterilität) bzw. Fertilitätsstörungen sind für Frauen und Paare mit Kinderwunsch meist die Gründe, einen Reproduktionsmediziner, spezialisierte Kliniken oder ein Kinderwunschzentrum wie z. B. Kliniken für Frauenheilkunde mit einer Abteilung für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin oder eine Spezialambulanz aufzusuchen. Sie erhoffen sich durch eine künstliche Befruchtung oder durch sonstige Verfahren / Behandlungen, eine Schwangerschaft herbeizuführen und so sich so den Kinderwunsch zu erfüllen.

Welche Diagnoseverfahren setzen Kinderwunsch-Spezialisten im Vorfeld ein?

Zu Beginn der Diagnostik stehen die Anamnese und die Klärung der Frage, ob tatsächlich eine Sterilität oder Fertilitätsstörung vorliegt. Von Sterilität spricht der Reproduktionsmediziner nämlich nur dann, wenn nach zwei Jahren bei regelmässigem Geschlechtsverkehr ohne Verhütung keine Schwangerschaft eintritt. Da die Ursachen einer Sterilität gleich häufig beim Mann und bei der Frau, aber auch gleichzeitig bei beiden Partnern liegen können, werden im Rahmen der sog. Fertilitätsdiagnostik beide Partner untersucht.

Beim Mann wird zum Beispiel ein Spermiogramm mit Funktionstests durchgeführt, um so etwaige Störungen in der Bildung und Funktion der Spermien aufzudecken. Bei der Frau spielen die Bestimmung des Hormonstatus sowie Ultraschalluntersuchungen (z.B. Hysterokontrastsalpingographie) und endoskopische Verfahren (wie die Chromopertubation) eine grosse Rolle, um die häufigsten Ursachen für unerfüllter Kinderwunsch bzw. ungewollte Kinderlosigkeit oder Sterilität bei der Frau, nämlich Störungen in der Ovulation, Verschluss des Eileiters und Endometriose, zu diagnostizieren. Neben körperlichen Gründen für ungewollte Kinderlosigkeit gibt es auch psychische Ursachen wie erektile Dysfunktion beim Mann oder Frigidität bei der Frau, die über die Anamnese abgeklärt werden können.

Welche Verfahren kommen in der Reproduktionsmedizin zum Einsatz?

Die Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch sind vielfältig, sodass verschiedene Verfahren in den Kliniken oder einem Kinderwunschzentrum zum Einsatz kommen. Bei manchen Störungen kann bereits die alleinige Gabe von Hormonen, beispielsweise zur Stimulation der Reifung von Eizellen oder zum Auslösen des Eisprungs, reichen, um eine Schwangerschaft herbeizuführen und damit den Kinderwunsch zu erfüllen.

Es gibt aber auch Situationen, in denen mehr oder weniger komplexe Verfahren im Rahmen einer künstlichen Befruchtung (Eizellen und Spermien werden ausserhalb des Körpers zusammengebracht) oder einer assistierten Befruchtung (Eizellen und Spermien werden im Körper zusammengebracht) von den Spezialisten für Reproduktionsmedizin angewendet werden müssen. Wichtige Verfahren und Techniken der Kinderwunschbehandlung hierbei sind:

  • Insemination: Unter Insemination versteht man die Übertragung der zur Befruchtung geeigneter Samenzellen (Spermien) in den Genitaltrakt der Frau, meist in die Gebärmutter (intrauterine Insemination).
  • In-Vitro-Fertilisation (IVF): Die In-Vitro-Fertilisation ist ein Verfahren der künstlichen Befruchtung, bei der Eizellen und Spermien, die zuvor der Frau und dem Mann entnommen und auf ihre Eignung getestet wurden, im „Reagenzglas“ zusammengebracht, wo entweder spontan eine Befruchtung abläuft oder durch eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI, Einspritzen der Spermien in die Eizellen) induziert wird. Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion findet insbesondere bei gestörter Beweglichkeit der Spermien, vorhandenen Antikörpern gegen Spermien oder sehr niedriger Spermienanzahl Anwendung.
  • Assisted Hatching: Bei diesem Verfahren wird die schützende Hülle um den Embryo mit einem Laser etwas verdünnt, um so das „Schlüpfen“ („hatching“) des Embryos und das anschliessende Einnisten in die Gebärmutterschleimhaut zu erleichtern.
  • Kryokonservierung (Einfrieren von Eizellen oder Spermien): Im Rahmen der In-Vitro-Fertilisation werden mehrere Eizellen befruchtet, die aber nicht alle in die Gebärmutter eingepflanzt werden. Die übrigen befruchteten Eizellen werden für ggf. später erneut notwenige Kinderwunsch-Behandlungen tiefgefroren. Neben befruchteten Eizellen können auch Spermien eingefroren und später wieder aufgetaut werden. Die Kryokonservierung ist nicht nur für die künstliche Befruchtung von Bedeutung, sondern kann auch bei machen Therapien (z.B. einer Krebstherapie) eine wichtige Rolle spielen.

Wie finde ich die „beste Klinik“ für Reproduktionsmedizin in der Schweiz?

Eine Klinik als „beste Klinik“ oder „Top Klinik“ für Reproduktionsmedizin zu bezeichnen ist nicht möglich. Sehr wohl gibt es Ärzte und Kliniken, die sich auf die Kinderwunschbehandlung spezialisiert haben und über grosse Erfahrung verfügen. Diese Experten für Reproduktionsmedizin finden Sie im Leading Medicine Guide.

Was macht unsere Ärzte zu Spezialisten für Reproduktionsmedizin?

Im Leading Medicine Guide werden nur ausgewählte hochqualifizierte medizinische Experten und Spezialisten aus der Schweiz präsentiert. Alle gelisteten Ärzte haben eine hohe fachliche Expertise, verfügen über exzellente Erfahrungen im Bereich Reproduktionsmedizin und erfüllen die strengen Aufnahmekriterien des Leading Medicine Guide.

Standorte der Spezialisten

Klinikstandorte
Flughäfen